Porträt

laut.de-Biographie

Chris Field

Chris Fields Familie war schon immer außergewöhnlich bzw. eben nicht ganz so wie man sich vielleicht eine normale Familie vorstellt. Aber was ist schon normal. Dies mag sich auch der Ur-Ur-Großvater von Chris gedacht haben. Immer auf der Suche nach einem Abenteuer, war es Kapitän Matthew Webb, dem es vorbehalten war, als erster Mensch den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Er kam zwar später bei einem Versuch, die Stromschnellen der Niagarafälle zu durchschwimmen, aber der Drang, etwas Außergewöhnliches zu schaffen, lag von da an wohl in der Familie.

Aufgewachsen ist Chris Field in einer britischen Siedlung in einem kanadischen Kaff. Seine ersten musikalischen Erfahrungen macht er durch seinen Großvater, der seinem jungen Enkel des öfteren auf der Gitarre vorspielt. Später bekommt Chris von seinen Cousins aus England Kassetten von den Rolling Stonesund den Beatleszugeschickt. Diese Platten sollten ihn prägen und seine musikalische Richtung vorgeben.

Mit 18 Jahren wird es Chris zu eng in dem kleinen Nest und er entscheidet sich, die Stadt zu verlassen. Ohne Geld aber mit seiner Gitarre auf dem Rücken, macht sich Field auf den Weg nach Vancouver. Dort angekommen macht er, was er am Besten kann, nämlich auf seiner Gitarre klimpern. Damit macht er in der Blues-Szene rasch auf sich aufmerksam. Chris eröffnet bald schon Shows von John Spencer Blues Explosion und hängt mit renommierten Größen wie etwa Sonny Rhodes ab.

Vancouver aber ist nicht genau, wonach der junge Sänger sucht und so zieht er bald weiter nacht Toronto. Auch dort macht er sich schnell einen Namen und eröffnet Konzerte von Super Furry Animalsoder auch Guitar Wolf und gilt bald als einer der besten psychedelischen Gitarrenspieler der Stadt. Dort nimmt Chris Field schließlich seine erste Platte auf, die aber nie die Plattenläden dieser Welt erreicht.

Zufällig fällt sie aber Bob Rose in die Hände, der gerade mit Julian Lennon in der Stadt ist, um dessen Album zu promoten. Rose ist hellauf begeistert von dem, was er da zu hören bekommt und überzeugt Field, mit nach England zu kommen, um sein Debüt-Album aufzunehmen. Die Aufnahmen erfolgen in den legendären Rockfield Studios und Field wird dabei unter anderem vom Blondie-Bassisten Nigel Harrison, dem Gitarristen von Robert Plant Robbie Blunt und Tears For Fears-Drummer Manny Elias unterstützt. Herausgekommen ist dabei "Powis Square", das im August 2007 in die Plattenläden kommt.

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