Porträt

laut.de-Biographie

Camille

Die Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin Camille ist ein Phänomen. Mit innovativen und experimentellen Songs in französischer und englischer Sprache begeistert sie ein breites Publikum. Im Zentrum steht dabei ihre höchst variable Stimme. Ihre Stilvielfalt von Soul bis Klassik beeindruckt ebenso wie die außergewöhnlichen Texte.

Camille - Ilo Veyou Aktuelles Album
Camille Ilo Veyou
Fröhliche Stimmakrobatik aus Frankreich.

Am 10. März 1978 erblickt die Künstlerin in Paris als Camille Dalmais das Licht der Welt. Die Mutter ist Englischlehrerin am Gymnasium und erteilt der Kleinen schon in frühen Jahren Fremdsprachen-Unterricht. Mit Musik beschäftigt sich Camille über eine lange Zeit hinweg jedoch nur sporadisch.

Ihr musikalisches Schlüsselerlebnis hat Camille erst mit 16. Gemäß einer Familien-Tradition singt sie auf der Hochzeit von Verwandten einen selbst komponierten Song. Nach diesem Auftritt weiß sie, dass sie für die Bühne geboren ist. Die entschlossene Performerin macht ihr Abitur am renommierten Lycée Henri-IV in Paris. Zugleich absolviert sie klassischen Ballett-Unterricht. Ihr Herz schlägt für Bossa Nova und amerikanische Musicals.

Um ihren Horizont zu erweitern, studiert sie Kunst und Politikwissenschaften. Die Jazz-Sängerin Julie Tippetts schult Camilles Gesang. Schnell bekommt die Chanteuese regelmäßig Auftritte in Pariser Clubs. Außerdem stellt sie ihr schauspielerisches Können unter Beweis. Camille debütiert 2001 in dem Horror-Film "Les Morsures De L'Aube" und steuert zu dessen Soundtrack den Titel "La Vie La Nuit" bei.

Ein Jahr später unterschreibt sie einen Plattenvertrag bei Virgin. So erscheint 2002 das Debüt-Album "Le Sac Des Filles". Darauf mischt Camille das französische Chanson mit Gospel, Soul und brasilianischer Musik. Die CD stößt auf große Beachtung und ermöglicht zahlreiche Kooperationen, unter anderem mit der Bossa Nova-Electro-Formation Nouvelle Vague.

Unterdessen werkelt sie an ihrer zweiten Scheibe "La Fil". Das Album kommt 2005 auf den Markt. Es hält spielerisch das Niveau des Erstlings und rückt die Stimme Camilles noch stärker ins Zentrum ihrer Musik. Ohne großes Radio-Airplay erreicht sie damit in Frankreich Goldstatus. Mit einer Acapella-Darbietung von Benjamin Brittens "A Ceremony Of Carols" begeistert sie auch auf klassischer Ebene.

"Hole" (2008) setzt die Musikerin ihren stimmbetonten Weg fort. Hier untermalt lediglich ein Klavier den Gesang und die Vocal-Percussions Camilles. Erstmals sind sämtliche Titel auf Englisch. Eine Mischung aus beiden Sprachen bietet dagegen "Ilo Veyou", das 2011 erscheint.

So hat die Sängerin ihre ganz eigene Art des musikalischen Ausdrucks gefunden, mit der sie ihre Zuhörer auch von der Bühne in Erstaunen versetzt - gut zo hören auf dem Mitschnitt "Live Au Trianon" (2006).

Alben

Camille - Ilo Veyou: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Ilo Veyou

Kritik von Giuliano Benassi

Fröhliche Stimmakrobatik aus Frankreich. (0 Kommentare)

Videos

Au port
Ta Douleur
Gospel With No Lord
Money Note
  • Camille Music

    Ziemlich flashig geraten.

    http://www.camille-music.com/
  • Camille@MySpace

    Vive les Schtroumpfs, it's MySpace!

    http://www.myspace.com/camilleofficial

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