Porträt

laut.de-Biographie

C. Heiland

Die Omichord ist ein japanisches Kult-Instrument aus dem Hause Suzuki Musical Instruments, Baujahr 1981. Dem gemeinen deutschen Radiohörer dürfte sie noch aus dem Song "Turaluraluralu – Ich mach BuBu was machst du" von Trio bekannt sein. Nun macht sich der Heiland höchstpersönlich auf den Weg, uns dieses Wunderinstrument näher zu bringen. C. Heiland, damit hier keine Verwechslungen mit lebenden oder längst verstorbenen Personen aufkommen.

Am 01. Januar 1977 kommt der Alleinunterhalter Deluxe, der singende Schenkelklopfer, mit dem recht bürgerlichen Namen Christian Halangk auf die Welt. Castrop-Rauxel ist sein erster Tourstop. Manch ein Spießer mag es auch Geburtsort nennen. Da der Ruhrpott für die Vita des angehenden Stars am Omichord-Himmel natürlich nicht genug rockt, siedelt er nach Berlin-Kreuzberg über.

Irgendwo zwischen Rainald Grebe, Funny van Dannen und Mambo Kurt angesiedelt, balancieren seine Texte zwischen Tiefgründigkeit, boshaftem Flachwitz und Grenzdebilität. Der Autodidakt macht sich mit seiner Band Das Heidelberger Daumenorchester, sprechenden Stofftieren und handverlesenen Gedichten auf den langen Weg über die Bühnen Deutschlands. Selbst der Quatsch Comedy Club ist nicht vor ihm sicher.

Wer ihm aber lieber auf dem Tigerfell vorm heimischen Kamin lauschen mag, dem bietet Satyr Records mit der Veröffentlichung der gesammelten C. Heiland-Werke eine faire Chance.

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