Porträt

laut.de-Biographie

Bridge To Solace

Was in der ungarischen Musikszene so abgeht, dringt in der Regel eher selten bis nie über die Landesgrenzen. Allerdings haben es schon die Hardcore-Freaks von Newborn geschafft, sich auch international einen Namen zu machen. Deren Drummer Adam Fellegi und sein Kumpel Tamas Kuttner (Drummer bei Hátsó Szándék) planen Ende der 90er zusammen mit Basser Laszlo Sztojka und Gitarrist Krisztian Alberti (beide von Many Others) eine neue Band.

Adam will ursprünglich nur den Gesang übernehmen und Tamas sieht seine Zukunft eigentlich als Leadgitarrist. Allerdings findet sich auch auf Dauer kein wirklich guter Drummer, weswegen sich Tamas doch wieder den Hocker unter den Arsch schnallt und die Sticks schwingt. So hängt sich Adam einfach noch zusätzlich die zweite Gitarre um und hustet auch ins Micro. Das hat zwar schon ordentliche Ansätze, so richtig ins Rollen will die Sache aber nicht kommen. Das ändert sich erst, als Newborn die Segel streichen und Adam einfach Zoli Jakab als Shouter für Bridge To Solace verpflichtet.

So ist die Band im November 2002 endlich komplett und sie machen sich an die ersten Auftritte. Als Adam auf der Tour der deutschen Band Paint The Town Red als Drummer aushilft, lernt er Christoph Zehetleitner, den Chef von Let It Burn Records kennen. Der nimmt die Band unter Vertrag und 2003 erscheint deren Debüt "Of Bitterness And Hope. Darauf klingen sie noch ein wenig wie eine Mischung aus No Use For A Name und Refused, mit leichten Death Metal-Anleihen. Der ehemalige Trial-Fronter Greg Bennick veredelt das Album noch mit ein paar zusätzlichen Spoken Word-Passagen, die sehr zur Atmosphäre der Scheibe beitragen. Kurz darauf geht es mit Pain The Town Red und Razor Crusade auf Tour, die sie allerdings zu viert durchziehen müssen, denn Krisz muss verletzt aussetzen.

Auch auf ihrer zweiten Tour mit Walls Of Jericho und (teilweise) Unearth haben die Ungarn mit Problemen zu kämpfen. Sänger Zoli hat Komplikationen mit dem Herzen, weswegen Spencer Rangitsch (Shouter bei den befreundeten The Shivering) aus San Francisco einfliegt und das Micro kurzfristig übernimmt. Im September des Folgejahres erscheint die EP "Kingdom Of The Dead", bei der sie sogar mit weiblichen Vocals experimentieren und für die sie mit Bands wie Cradle Of Filth oder Testament auf Tour gehen.

Allerdings bahnen sich bandintern einige Unstimmigkeiten an, so dass Krisz die Band verlässt. Neuer Mann der Gitarre ist schließlich Bálint Szollár, der nach der Tour mit Undying bei Bridge To Solace einsteigt. Nach einer Show mit Born From Pain treffen die Jungs auf Rob vom holländischen GSR Music Label, der sie fragt, ob sie nicht bei ihm unter Vertrag stehen wollen. Natürlich wollen sie und veröffentlichen dort Ende Juni ihre zweite Scheibe "Where Nightmares And Dreams Unite".

Um die Scheibe auch anständig zu promoten, geht es zunächst mit Raised Fist und Embers auf die Piste, ehe sie auf ein paar Festivals spielen und im Anschluss noch eine paar Runden mit den Finnen von Endstand drehen.

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