Porträt

laut.de-Biographie

Black Moth

2010 treffen sich in einem britischen Städtchen namens Leeds vier talentierte Individuen: Jim Swainson (Gitarre), Dave Vachon (Bass), Dom McCready (Drums) und Harriet Bevan (Gesang). Zusammen mit ihrer frisch gegründeten Band The Bacchae sind die jungen Briten bereit, den Thron des harten Garagerock zu erstürmen.

Doch alles kommt anders. Denn aus der Asche des am Ende gescheiterten Projekts entsteigt etwas noch viel Gierigeres und Härteres als sie es vielleicht selbst ahnen. Von ihren heiß begehrten Idolen wie Iggy And The Stooges, Alice Cooper und Black Sabbath nehmen Bevan und ihre Jungs die jeweiligen Essenzen aus Grunge, Doom und Heavy Metal und vereinen das zu einer tiefschwarzen Symbiose, die vor psychedelischer Härte nur so strotzt.

Harriet Bevan rückt diese talentierte Formation aus Musikverrückten obendrein ins richtige Licht. Mit ihrem schleichenden, jammernden und zugleich drohend forderndem Gesang verleiht sie der Band einen Hauch von Gothic-Legenden wie Coven oder Electric Wizard.

Am fünften Januar 2011 steht es schließlich fest: Black Moth sind geboren. Stolz verkünden die Briten es auf ihrem Bandblog und richten im selben Atemzug ihre ersten Klagerufe an die "Mother Of Moths": "Gib ihnen, oh Mutter der Motten und Mutter der Menschen, Kraft, diese harte Welt als zarte Motten erneut zu betreten und in dieser von riesenhaften Massen heimgesuchten, sehnlichst verlangt zu werden!"

Ihre Schutzherrin schenkt ihnen Gehör und sie landen mit ihrer ersten 7" namens "The Articulate Dead/Blind Faith" einen Volltreffer in Kennerkreisen: "Das hier ist großartiger Stoff...verdrehtes, verzerrtes Zeug, aber gleichzeitig so brilliant."

Angeheizt von diesem Anfangserfolg starten die Vier nur wenige Wochen später ihre erste Europatour. Drei geschrottete Bandbusse und fünf Städten später, sind Black Moth im August 2012 endlich bereit für ihr Debütalbum.

"The Killing Jar" umfasst zehn Songs, die jeder für sich ein kleines Meisterwerk des düsteren Psychedelic-Genres bedeuten. Hochgelobt und heißgeliebt starten sie im Herbst des selben Jahres zusammen mit Turbowolf eine ausgedehnte Großbritannientour. Dass die jungen Musiker darüber mit offenen Mündern staunen, macht sie noch sympathischer. Auch wenn sie ihren Tourkollegen mit Sicherheit gehörig die Show stehlen. Schließlich handelt sie der britische Metal Hammer schon vor der Veröffentlichung ihres Debüts im März als Geheimtipp.

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