Porträt

laut.de-Biographie

Atomic Kitten

"To support the Spice Girls would be great", sagt Kerry. Die Vorstellung von Natasha, was denn erst so richtig großartig wäre, geht jedoch noch ein wenig weiter: "It would also be great to be headlining with a lot other new acts supporting us". Mittlerweile werden zwar nicht gerade die Spice Girls als Vorgruppe zu haben sein, doch Atomic Kitten sind längst selbst ein Hauptact.

"A purrrfect pop trio", feiert die englische Musikpresse Atomic Kitten mittlerweile ab. Angefangen hat alles vor gar nicht allzu langer Zeit in der Nähe von Liverpool. Kerry Katona ist Backround-Sängerin irgendeiner No-Name-Band, ehe sie beschließt, doch lieber etwas weiter vorne auf der Bühne stehen zu wollen. Liz McClarnon kennt sie schon und Natasha war auch bald kennen gelernt. Ein gemeinsamer Freund designt Klamotten unter dem Label Atomic Kitten - der Bandname ist gefunden.

10 Monate versuchen sich die drei Mädels an eigenen Pop-Stücken und schon ist der erste Mega-Plattenvertrag da - das gleiche Label, das die Spice Girls unter Vertrag hat, klopfte an. Im Dezember 2000 landet die Girl-Group mit "Right Now" den ersten Hit in den britischen Top Ten. Die Single "Whole Again" schafft es wenig später sogar für vier Wochen auf Platz eins in England - auch in den deutschen Top Ten sind die coolen Katzen sofort vertreten.

Das Debütalbum "Right Now" verspricht ähnliche Erfolgsquoten. Das Top-Thema auf dem ersten Longplayer ist natürlich die große oder auch vielleicht die nicht ganz so große Liebe - Schmetterlinge im Bauch und Herzschmerzen verarbeiten die drei blonden Sweeties mit flauschigen Melodien und peppigen Beats. Ihre erste gekaufte Platte war "Virtual Insanity" von Jamiroquai verrät Natasha Hamilton. Damit haben die poppigen Ohrwurmsongs der Atomic Kitten heute eher weniger zu tun.

Bei dem blitzartigen Erfolg der Girl-Band dauert es nicht lange, bis die Vertreter der Boy-Groups auch etwas genauer auf die drei Mädels schauen. So erwartet Kerry folgerichtig ihr erstes Kind von Bryan McFadden von Westlife - für sie steigt Jenny Frost ein. Viel zu erleben gibt es für das Trio seitdem auf den Tourneen. "Ah, a yellow taxi. Ah, a water hydrant", berichtet Liz von Aha-Erlebnissen bei ihrem ersten US-Aufenthalt in Los Angeles - viel Zeit, Spiele ihres Lieblingsvereins FC Liverpool im Stadion zu besuchen, hat Tash jetzt nicht mehr.

DVDs dokumentieren die Tourneen der Jahre 2001 und 2002 ("So Far So Good", "Right Here Right Now"). Das zweite Album "Feels So Good" wirft mit "The Tide Is High", "Be With You" und "The Last Goodbye" "Love Doesn't Have to Hurt" vier Hitsingles ab. Bislang beschränkt sich ihr Erfolg aber hauptsächlich auf Europa, in den Staaten können sie noch nicht landen. Das ändert sich dann im Frühjahr 2003. Eine Zusammenstellung der beiden ersten Alben erscheint auf dem US-Markt unter dem Titel "Atomic Kitten" und sorgt für erstes Aufsehen jenseits des Atlantiks.

Das weitere Jahr bleibt für die Kätzchen geschäftig. Ohne eine große Pause einzulegen, gehen sie wieder ins Studio, um den Nachfolger zu "Feels So Good" aufzunehmen. Dieser erscheint im November unter dem Namen "Ladies Night" und ist eine Referenz an den Kool & The Gang-Klassiker gleichen Namens.

Im Januar 2004 berichtet die englische Presse erstmals über schlechte Stimmung im Kätzchenlager. Im Februar spekulieren Medien schon recht ernsthaft über den Band-Split. Auf jeden Fall wird es wohl zumindest eine längere Auszeit geben: Jenny Frost und Liz McClarnon haben bei der EMI Verträge für jeweils ein Solo-Album unterschrieben.

News

Atomic Kitten - Kerry mit Messer bedroht

Atomic Kitten Kerry mit Messer bedroht

Kerry Katona, ehemaliges Mitglied der Popband Atomic Kitten, wurde in der Nacht auf Montag in ihrem Haus überfallen und mit einem Messer bedroht. Die Sängerin und ihre Familie blieben aber unverletzt. Die Täter entkamen mit Gegenständen im Wert von rund 150.000 Euro. (0 Kommentare)

Alben

Atomic Kitten - Feels So Good: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2002 Feels So Good

Kritik von Nathalie Fritz

Auch in neuer Besetzung können die Kätzchen mehr als nur schnurren. (0 Kommentare)

Atomic Kitten - Right Now: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2001 Right Now

Kritik von Klaus Teichmann

Rhythmische Diskoturnstundenübungen aller Art. (0 Kommentare)

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Pressefotos Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert.

Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virginmusic (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: ) Die drei Kätzchen haben sich mittlerweile als Pop-Größen etabliert., Pressefotos | © Virgin Music (Fotograf: )

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