Porträt

laut.de-Biographie

Angel City Outcasts

Dass es in Los Angeles eine florierende Musikszene gibt, ist kein Geheimnis. Die eine Band schafft den Durchbruch, die andere löst sich irgendwann einfach wieder auf und man hört und sieht nichts mehr von ihnen. So ähnlich läuft es auch bei den beiden Punkbands Youth Rebellion und Broke 'Til Thursday ab, nur dass sich nicht alle Mitglieder der Bands normalen Dayjobs zuwenden, sondern einfach gemeinsam eine neue Band gründen.

So geschehen im Frühjahr 2002, als Sänger Alex Brugge, Basser Alex Zabolotsky und die beiden Gitarristen Tak Boroyan und Bob Zamudio sich entschließen, zusammen die Angel City Outcasts zu gründen. Nachdem sie noch Drummer Ryan Markley ins Line-Up integriert haben, beginnen sie damit, ein paar alte Nummern ihrer Vorgänger-Bands umzuarrangieren und daraus neue zu schreiben. Dabei verwursten sie von Punk, Rockabilly, Country bis Hardrock einfach alles, was ihnen einfällt und präsentieren das auf der EP "2000 Pints and Going Strong!".

Nachdem sie auch "Let It Ride" zunächst noch auf eigene Faust veröffentlichen, legen Thorp Records die Scheibe 2005 neu auf. Mit dem Song "Popeye in Afghanistan" erregen sie allerdings einige Diskussionen, da sie es doch tatsächlich wagen, die amerikanische Kriegspolitik zu kritisieren. Doch da jegliche Presse gute Presse ist, schwingen sie sich einfach in ihren Tourbus und teilen die nächsten Monate die Bühnen mit Bands wie den reformierten Dead Kennedys, US Bombs, Kings Of Nuthin' oder Flogging Molly.

Im Anschluss geht es aber wieder ins Studio, um dort "Deadrose Junction" aufzunehmen. Von ihrem Stilmix weichen sie darauf keinen Meter ab und reißen erneut 14 Songs runter, die jede Menge Partystimmung versprühen. Direkt an die Veröffentlichung knüpft eine Tour an, welche die Angel City Outcasts den kompletten Juni bis Mitte Juli durch die Staaten führt.

Auch in Europa sind sie immer wieder zu sehen, doch das ausgiebige Tourleben fordert seinen Tribut. Sowohl Gitarrist Bob, als auch Drummer Ryan packen 2008 ihre Koffer und auch deren Nachfolger Justin 'Junior' Ryan (Gitarre) und Travis Mason (Drums) bleiben gerade lange genug, um die Aufnahmen zum selbstbetitelten, dritten Album abzuschließen.

Die beiden Neuen machen Anfang 2010 die Biege und auch Basser Alex hat die Schnauze voll. Sänger Alex schnappt sich daraufhin einfach die zweite Gitarre und nachdem sie mit Hank Jasssem (Bass) und Jonny McNichols (Drums) eine neue Rhythmussektion am Start haben, geht es schon wieder raus auf die Straße, um das Mitte August erscheinende Album zu featuren.

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