Porträt

laut.de-Biographie

Amaranthe

Allstar-Projekte erfreuen sich gerade in Skandinavien großer Beliebtheit. Das liegt wohl vorwiegend daran, dass so gut wie jeder Halbwüchsige mit einem Instrument in Berührung kommt und ein erklecklicher Anteil davon auch den härteren Saiten des Lebens nicht abgeneigt ist.

Amaranthe - Massive Addictive
Amaranthe Massive Addictive
Rammstein und Roxette tanzen um die Wette.
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Und weil das Business immer noch überschaubar bleibt, sind musikalische Kreuzungen fast alltäglich. Ein derartiges Projekt nimmt 2007 seine Form an, als Gitarrist Olof Mörck (Nightrage, Dragonland) und Sänger Jake E Berg (Kamelot, Dream Evil) beschließen, Avalanche ins Leben zu rufen. Mit Elize Ryd (Kamelot) und Andy Solveström werden zwei weitere Sänger gefunden, Schlagzeuger Morten Sørensen (Mercenary) rundet den Erstentwurf der Truppe ab. Motiviert von Vorbildern wie Soilwork oder Mnemic veröffentlichen Avalanche 2008 die 4-Track Demo "Leave Everything Behind", die mit einer Mischung aus melodischem Death Metal und Metalcore die zukünftige Richtung der Band vorgibt.

Das Ausnahmekonzept mit insgesamt drei Sängern sorgt umgehend für Aufsehen. Die Verbindung von einer sanften Sängerin, männlichen Clean-Vocals und partiell eingebautem harschen Gesang bringt den Schweden eine Sonderstellung am Markt ein. 2009 benennen sich Avalanche aufgrund rechtlicher Probleme in Amaranthe um, gleichzeitig wird auch der offene Bass-Posten mit Johan Andreassen besetzt.

Der Aufstieg gelingt Amaranthe schließlich 2010, als man nach einer Europa-Tour mit Kamelot über den ganzen Kontinent bekannt wird und als nächsten Schritt im Sommer bei Spinefarm Records unterzeichnet. Gleich darauf verschanzt sich das Sextett in Jacob Hansens Studios in Dänemark, um das konzeptionelle Debüt "Amaranthe" aufzunehmen, das im April 2011 das Licht der Welt erblickt.

Eine ausgiebige Europa-Tour, die bis nach Nordafrika führt, und die Teilnahme beim schwedischen Metaltown Festival im Juni sind die nächsten Schritte in die Zukunft.

Alben

Amaranthe - Amaranthe: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2011 Amaranthe

Kritik von Robert Fröwein

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1 Kommentar

  • Vor 9 Monaten

    Ich behaupte einfach mal, dass diese Combo (schöner weiblicher Gesang + rockig männlich + männliche screams) nicht nur ordentlichen Sound raushaut, sondern auch sehr gut für Einsteiger geeignet ist (welcher ich bin). Aktuell meine absolute Lieblingsband!