Porträt

laut.de-Biographie

Alpinestars

Am Anfang war das Auflegen. Die Alpinestars nannten sich im Februar 1999 zum allerersten Mal so, vorher hatten sie unter diversen anderen Namen Musik auf die Plattenteller geschmissen. Aber dieser Alpenbike-Name sollte ihr persönlicher Glückspfennig werden:

Die Veranstalter des "Homoerotic"-Clubabends, dem damaligen Hotspot in Manchester, luden die zwei Locals zum Plattendrehen ein. Richard Woolgar und Glyn Thomas legten ein fettes Set hin und zack hatten sie Angebote für feste DJ-Slots und Plattenaufnahmen in der Tasche. Ein beachtlicher Output an Singles (u.a. "Less Vegas" und "Kitzbuhel Weekend"), bescherte ihnen einen Eintrag in alle wichtigen Musikgazetten ihres Heimatlandes.

Im Herbst 2000 erschien ihr erster Longplayer "B.A.S.I.C.", sie begannen als Supporter für große Acts (u.a. Faithless) zu Touren, auf Festivals zu spielen und fertigten Remixarbeiten (u.a. für Placebo) an. Beim Touren bekamen sie Lust, einiges an ihrer Arbeit zu verändern. Sie wollten organische Instrumente mit der Samplearbeit verknüpfen. "Diese Zwei-Typen-mit-Sampler-Mentalität wurde uns zu langweilig", so Richard. Also beschloss man sich weg vom Track, hin zum Song zu entwickeln.

Raus kam "White Noise". Ein Album, dass stark an die New Waver der 80er erinnert, aber eindeutig ins Jahr 2002 gehört. Der endgültige Stoß zur Massenkompatibilität war wohl die Zusammenarbeit mit Placebo-Frontmann Brian Molko. Der soll eines Tages vor der Tür der beiden gestanden haben mit der Frage auf den Lippen, ob er nicht bei einem ihrer Songs mitmachen dürfe. Durfte er und jetzt läuft "Carbon Kid" auch auf chartskompatiblen Musikfernsehsendern. Das hat er mehr als verdient. Denn die Alpinestars sind mit "White Noise" eindeutig bei den schönen, eingängigen Songstrukturen des Pop angelangt.

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