Porträt

laut.de-Biographie

Ahilea

Staatenlos zu sein ist ein ziemlich beschissenes Los. All die Rechte, die Bürger eines Staates gerne in Anspruch nehmen, sind für diejenigen ohne Pass nicht existent. Einer davon war Ahilea Durcovski, als er 1965 in der damaligen Tschechoslowakei zur Welt kommt.

In den frühen 70ern zieht die Familie Ducovski ins mazedonische Debar. Später besucht Ahilea die Uni in Skopje, wo er Tiefbau, Kunstgeschichte und Archäologie studiert. Von dort zieht es ihn weiter über Ohrid ins österreichische Graz.

Dort hält er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und steht irgendwann auch hinter den Plattentellern, wo er House auflegt. Nebenbei macht er eine Ausbildung zum Tontechniker und lernt so Zoran Tomasev kennen, mit dem er später eine Partyreihe an den Start bringt. Unter dem stilvollen Banner Export Import Tunes starten sie die Veranstaltung 'Schliwobeatz' in Wien, die schnell zum Geheimtipp in der Szene der österreichischen Hauptstadt avanciert.

Nur aufzulegen und fremde Tunes auf die Plattenteller zu werfen, ist Ahilea auf die Dauer aber nicht genug. So reift in ihm der Plan, eigene Tracks an den Start zu bringen. "Out Of Town" heißt das erste Lebenszeichen unter seinem eigenen Namen. Den verschickt er unter anderem auch an Shantel, der ihn für sein Label Essay unter Vertrag nimmt.

Die Connections zur Wiener Balkanszene sind vorhanden. So trommelt er einen ganzen Haufen Musiker zusammen, die ihn bei der Fertigstellung seines ersten Albums "Café Svetlana" behilflich sind. Die Einflüsse sind mannigfaltig. So finden sich neben Dance und Brass-Grooves auch noch jazzige, rockige, funkige und alle möglichen Elemente. Bunt ist das Leben.

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