Porträt

laut.de-Biographie

Zoe Wees

Normalerweise sollte man Jugendlichen davon abraten, die Schule abzubrechen, um riskante Pläne wie die Verwirklichung des Traums von der großen Karriere im Musikgeschäft zu verfolgen. Normalerweise bringen Schülerinnen und Schüler aber auch nicht so gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Sängerin mit wie Zoe Wees.

Zoes Entdecker, einem Hamburger Musiklehrer namens Nils Bodenstedt, fiel die einzigartige Stimme der damals 14-Jährigen bei einer Schulveranstaltung auf. Ein Talent mit so einer Gänsehaut-Stimme wie Zoe Wees muss gefördert werden, dachte sich der Lehrer und setzte sich ans Klavier, während die etwas schüchtern wirkende Zoe, die ihren Förderer ein Jahr lang konsequent siezte, einfach drauflos sang.

Viele dieser gemeinsamen Cover, darunter "Hallelujah" von Leonard Cohen, "idontwannabeyouanymore" von Billie Eilish und "Let It Go" von James Bay, sind auf YouTube zu bewundern. Auch Lewis Capaldi, neben Jessie J Zoes größtes musikalisches Vorbild, hat sie bereits gecovert.

2017 nimmt Zoe an der Fernsehshow "The Voice Kids" teil. "Damals hatte ich die Idee, über eine Casting-Show in die Musikbranche einzusteigen. Das brachte zwar Spaß, aber letztlich fand ich es reizvoller, mir aus eigener Kraft eine Karriere aufzubauen", sagt sie rückblickend im Interview mit shz.de. Im Team von Popsänger Sasha erreicht Zoe die dritte von fünf Phasen des Wettbewerbs. Obwohl sie die Show nicht gewinnt, überzeugt sie immerhin Weltstar Ed Sheeran: "Zoe hat eine Stimme, die absolut nach vorne geht und sie hat eine besondere Präsenz".

In ihrer Kindheit, die sie bei ihrer alleinerziehenden Mutter verbracht hatte, litt Zoe unter der Rolando-Epilepsie, die bei ihr zu Kontrollverlust und Depressionen führte. Textlich verarbeitet sie dies in ihrer Debütsingle "Control", an der neben ihrem ehemaligen Lehrer unter anderem auch die VVAVES-Sängerin Emma Rosen arbeitete.

Mit Zoes erster Single, die mitten in der Corona-Krise im März 2020 erscheint, deutet die junge Sängerin bereits an, dass sie den Aufbau einer Musik-Karriere aus eigener Kraft schaffen wird. Die Piano-Ballade, ein musikalisches Dankeschön an ihre Grundschullehrerin, sammelt in kurzer Zeit Millionen Streams und rotiert im hiesigen, aber auch im ausländischen Radio.

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