Porträt

laut.de-Biographie

Billie Eilish

Billie Eilish war prädestiniert, ein Star zu sein. So sehr, dass es niemand überraschen sollte, dass sie 2018 mit gerade 17 Jahren bereits Tourneen weltweit ausverkauft, mehrere Songs in den Billboard Hot 100 und auf prominenten Serien-Soundtracks platziert und ihre Kerbe in der alternativen Pop-Szene deutlicher geschlagen hat, als viele ihrer Zeitgenossen in ihren späten Zwanzigern.

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Prädestiniert meint in diesem Sinne: Die Kunst war ihr gewissermaßen in die Wiege gelegt. Das sieht man bereits daran, dass ihr bürgerlicher Name Billie Eilish Pirate Baird O'Connell lautet. Ihr Vorname ist wortwörtlich "Pirat". Man spürt: Geboren in einer Schauspielerfamilie macht zum Beispiel bereits ihr großer Bruder Finneas O'Connell Musik in einer Band. Unterrichtet werden die beiden zu Hause, nicht zuletzt auch, weil Billie unter einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung leidet. Neben Schulwissen erhält sie aber auch früh in ihrem Leben privaten Tanzunterricht.

Mit elf beginnt sie, selbst Songs zu schreiben, es dauert jedoch noch bis 2014, bis sie mit Unterstützung ihres Bruders einen von ihm geschriebenen Song vertont. "Ocean Eyes" wird ein kleiner Soundcloud-Hit und beeindruckt unter anderem ihre Tanzlehrer so sehr, dass diese sich prompt für eine Choreographie anbieten. Mitsamt des Videos erregt der Song die Aufmerksamkeit von Interscope Records und Billie erhält einen Vertrag. Mit vierzehn Jahren.

"Ocean Eyes" erscheint auf dem Soundtrack der derzeit äußerst populären Serie "13 Reasons Why" und sammelt auf allen Plattformen einiges an Klicks. Im Gegensatz zu anderen Teeniestars verzichtet Billie gänzlich auf Bubblegum, ihre bald darauf erscheinende Debut-EP "Don't Smile At Me" verschwendet keinen Raum für Disney-Komplexe. Songs wie "Bellyache" oder "idontwannabeyouanymore" klingen kompromisslos finster, angsty und überraschend authentisch erwachsen.

Auch zur zweiten Staffel von "13 Reasons Why" trägt Billie zum Soundtrack bei. Das Khalid-Duett "Lovely" wird ihre erste Single sein, die bis in die Billboard-Charts vorstößt, doch bei weitem nicht die letzte. Nach ein paar weiteren Singles aus "Don't Smile At Me" erscheint mit "You Should See Me In A Crown" der erste Vorbote für das auf 2018 datierte Debutalbum. Ein weiterer Pop-Trap-Banger, der prompt in die Charts einsteigt.

Selten war die Starqualität eines Newcomers so deutlich, dass dieser noch weit vor dem 18. Geburtstag oder dem Release einer kommerziellen Platte spürbar an den Toren des Superstar-Status kratzt. Inspiration findet sich Billie nach eigener Aussage allen voran bei Tyler The Creator, was die dominante Hip Hop-Kante in manchen Songs erklärt, charakterlich erinnert sie aber auch deutlich an Musiker wie Lana Del Rey, Marina And The Diamonds, Fiona Apple oder Troye Sivan.

Bedenkt man, dass die Rolle des Popstars sich zu Zeiten ihres Durchbruchs in einer der schrägsten Übergangsphasen der 2010er befindet, beeindruckt es um so mehr, wie reibungslos dieser bis auf Weiteres abzulaufen scheint. Man kann eben nicht leugnen: Dieses Stardasein, das scheint ihr wie auf den Leib geschneidert.

Alben

Termine

Mo 11.02.2019 Berlin (Kesselhaus)
Di 12.02.2019 Hamburg (Uebel&Gefährlich)
So 17.02.2019 Frankfurt (Gibson)
Fr 22.02.2019 Zürich (Härterei)

Surftipps

  • Instagram

    Billies Instagram

    https://www.instagram.com/wherearetheavocados/?hl=de
  • Soundcloud

    Billie auf Soundcloud

    https://soundcloud.com/billieeilish
  • Offizielle Seite

    Tourdaten und Newsletter

    http://www.billieeilish.com/

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