Da der ESC 2020 ausfällt, ist Veteran Raab zur Stelle. Die ARD reagiert prompt.

Köln (dük) - Not macht bekanntlich erfinderisch: Nach der ersatzlosen Absage des diesjährigen Eurovision Song Contests aufgrund der Corona-Pandemie veranstaltet ProSieben im Mai einen neuen, freien europäischen Songwettbewerb: Den Free European Song Contest. Die Idee stammt natürlich von TV-Legende Stefan Raab, der die Show produziert. Wer die Moderation übernimmt, ist nicht bekannt.

ProSieben überträgt den Wettbewerb am 16. Mai um 20.15 Uhr. Man werde alle aktuellen gesetzlichen Auflagen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden einhalten, heißt es vom Sender. Wie zahlreiche Zuschauer und Fans sei auch Entertainer Stefan Raab nach der Absage des Eurovision Song Contests gewesen: "Musik verbindet besonders in schwierigen Zeiten viele Menschen miteinander. Dies ist die Geburtsstunde eines neuen, freien europäischen Songwettbewerbs. Das ist die Geburtsstunde des 'Free European Song Contest'", so Raab. Genaue Informationen über auftretende Künstler gibt es derzeit noch nicht. Dafür wurde der Name der Sendung auf einen schlagkräftigen Hashtag hin konzipiert: #freeesc.

Wenige Stunden später verkündete auch die ARD, an dem Abend eine ESC-Ersatzveranstaltung geplant zu haben. "Europe Shine A Light" sei eine europaweite Musikshow und soll "Europa an diesem einen Abend zusammenbringen, es soll die Fans nicht allein lassen und ganz besonders den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform geben", wird ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber auf DWDL.de zitiert. Vor der Show soll wie gewohnt ab 20.15 Uhr ein Warm-Up gesendet werden, um den deutschen Kandidaten Ben Dolic zu würdigen, dieses Mal allerdings mit dem Titel "Countdown - nicht von der Reeperbahn".

Eine Nachricht, die Stefan Raab kaum schockieren dürfte. Ausreichend Erfahrung mit dem großen Gesangswettbewerb hat der gelernte Metzger sowieso. Er schickte bereits Guildo Horn, Max Mutzke und die spätere Gewinnerin Lena für Deutschland auf die Eurovisions-Bühne. Im Jahr 2000 trat er in Stockholm sogar selbst an.

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Lena Meyer-Landrut

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