Porträt

laut.de-Biographie

Nathan Gray

Boysetsfire-Sänger Nathan Gray hat schon einiges erlebt, und schlägt auch musikalisch gerne andere Pfade ein: "Ich wollte schon viele Jahre ein Soloalbum machen. Natürlich war ein Hauptgrund dafür, dass man viel freier arbeiten kann. Man muss keine Kompromisse eingehen. Und ich musste das endlich mal machen. Ich bin jetzt 44 Jahre alt – da habe ich keine Zeit mehr zu verschwenden", fasst er es vor einigen Jahren mal zusammen.

Seine Bekanntheit verdankt der 1972 in Wilmington, Delaware geborene Sänger gleichwohl seiner Hauptband, die sich dem Post-Hardcore verschrieben hat. Seit 1994 feiern die US-Amerikaner mit Alben wie "Boysetsfire" internationale Erfolge.

Während einer mehrjährigen Bandpause widmet sich Nathan Gray bereits weiteren Combos: Mit The Casting Out (2007 bis 2010) veröffentlicht Nathan zwei EPs und zwei Alben, bevor er 2011 eine weitere Punkrock-Band mit aus der Taufe hebt: The New Recruits. Im Jahr 2011 gründet er zudem die Metalcore-Gruppe I Am Heresy, in der auch sein Sohn Simon Gitarre spielt, die Combo löst sich 2015 wieder auf.

Im selben Jahr erscheint 2015 dann die erste Solo-EP "Nthn Gry". Mit dabei Nathans unverkennbare Stimme und sein Partner-In-Crime Daniel Smith an der Akkustikgitarre. 2017 folgt das Debüt "Until The Darkness Takes Us" (mit elektonischem Einschlag), 2018 der Zweitling "Feral Hymns". Beide Alben zeigen eine ruhigere Seite des Boysetsfire-Sängers mit persönlicheren Texten.

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"Der Punkt ist, dass ich etwas nur für mich machen kann. Es klingt nicht anders, weil ich älter oder milder geworden bin, sondern weil ich limitiert auf mich und meine Gitarre bin". Das Boysetsfire weiterlaufen, versteht sich dabei natürlich von selbst.

Alben

Nathan Gray - Feral Hymns: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2018 Feral Hymns

Kritik von Tom Küppers

Auch im Akustik-Punk gilt: It’s a long way to the top! (0 Kommentare)

Termine

Fr 14.02.2020 Berlin (Columbia Theater)
Sa 15.02.2020 Münster (Sputnikhalle)
So 16.02.2020 Köln (Kantine)
Mo 17.02.2020 Frankfurt (Batschkapp)
Di 18.02.2020 Hamburg (Gruenspan)

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