Porträt

laut.de-Biographie

Mia Morgan

"Ich komm nicht auf deinen Rave, boy / Ich laufe kopflos durch die Nacht mit meinem Waveboy / Und einem Weißwein in der Hand / Und er ist schön, so schön und denkt wie ich / Und dann und dann, dann küsst er mich, too late boy / Ich will nur noch meinen Waveboy"

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Kosmonaut feiert Headliner Scooter. Gruftpop mit Mia Morgan. Billy Bragg disst Brandon Flowers und verdammt Morrissey. Jack White vs. Clickbaiting.

Es ist schwer vorstellbar, dass die Autorin dieser Zeilen jemals unglücklich ist. Süßer Indie-Pop gespickt mit emotionaler Naivität und frechen Texten.

Mia Morgan ist anders. Die Sängerin leidet unter Depressionen und redet darüber. Sie bricht die Schule ab und jobbt bei H&M. All das im traurigen Kassel. Als Katalysator dient: ...Tadaa! Die Kunst. Sie schreibt Bücher, bloggt und entwickelt nebenher Songideen.

Nach kurzer Zeit macht sie sich auf Instagram einen Namen. Ihre Posts sind ehrlich und intim. Offen bespricht sie ihre Krankheit, postet private Fotos und künstlerische Bilder.

Die Fotografin beginnt, Kunst zu studieren, macht Lesereisen und tritt bei Akustik-Sessions als Singer/Songwriterin auf. Für ihre Geburtsstadt, die sie zuvor bereits verlassen wollte, wirbt sie mittlerweile wo sie kann und nennt sich auf Instagram selbstbewusst "Kassels größter Stolz".

Nach einem Konzert wird ihr vorgeschlagen, ihren gerade live performten Song professionell aufnehmen zu lassen. Dafür reicht ihr finanzielles Polster jedoch nicht aus. Kurzerhand stellt sie sich ins Wohnzimmer, spielt das Lied vor Mikrofonen, schnappt sich eine Kamera und filmt einen Freund wie er mit Sonnenbrille und Weißwein über den Jahrmarkt läuft.

Das Lo-Fi-Video geht viral. Kraftklub pushen "Waveboy" in ihrer Radiosendung ebenso wie Drangsal und Casper in ihrem Podcast. Mia Morgan ergattert sogar einen Slot als Support-Act für den Rapper beim Zurück Zu Hause-Festival in Bielefeld.

Es folgen Auftritte im Voprprogramm von Leoniden und ihrem großen Idol Drangsal. Dem Mann, der sie auf einem Foto in der ersten Reihe seines Konzertes wiedererkannte und dessen Songzeile sich die Sängerin tätowieren ließ.

In der Blase verankert, lernt sie Die Nerven-Sänger Max Rieger kennen und findet mit ihm den Produzent ihrer ersten EP "Gruftpop". Ihre ehrlichen Texte wälzen sich nun im Achtziger Synthie-Pop und geben jedem introvertierten Indie-Fan ein warmes zu Hause.

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