Porträt

laut.de-Biographie

Woods Of Ypres

David Gold war Zeit seines Lebens ein recht umtriebiger Bursche. So gründete er 2002 im kanadischen Ontario nicht nur mit Basser Aaron Palmer und Gitarrist Brian McManus die Band Woods Of Ypres, sondern ebenfalls das Label Krankenhaus Records, auf dem die ersten drei Alben seiner Band erschienen.

Man kann mit Fug und Recht von seiner Band sprechen, denn sowohl Brian, als auch Aaron sind nach dem Debüt "Against The Seasons: Cold Winter Songs From The Dead Summer Heat" bereits wieder Geschichte. Das ist aber halb so wild, da David als Multiinstrumentalist eh die Songs schreibt und auf den Alben auch weitgehend einspielt.

Nach dem Debüt zieht David nach Toronto und sucht sich dort neue Leute, mit denen er 2004 "Pursuit Of The Sun & Allure Of The Earth" veröffentlicht. Mittlerweile klingt die Mischung aus Doom und Black Metal deutlich ausgewogener und facettenreicher, doch Auftritte bleiben leider aus, was wohl auch im häufig wechselnden Line-Up liegt.

Live sieht man Woods Of Ypres erst 2009, noch vor der Veröffentlichung von "The Green Album". Die Scheibe erscheint auf dem ebenfalls von David gegründeten Practical Art Label, wird 2010 allerdings von Earache neu aufgelegt, wo die Band seitdem unter Vertrag steht. David zieht im Laufe des Jahres für einige Zeit nach Kuwait, dementiert aber schnell die aufkommenden Gerüchte, dass die Band damit am Ende wäre.

Stattdessen arbeitet er mit Joel Violette am nächsten Album namens "Grey Skies & Electric Light". Dieses soll leider sein Letztes werden, denn am 21. Dezember 2011 kommt David bei einem Autounfall ums Leben. "Grey Skies & Electric Light" erscheint Anfang Februar 2012 somit posthum und wenn man den Worten von Gitarrist Joel glauben darf, wird es auch noch ein paar weitere Veröffentlichungen aus dem Fundus von David geben.

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