Porträt

laut.de-Biographie

Wild Nothing

Es ist die Ruhe seiner beschaulichen Heimatstadt, die Jack Tatum seit 2009 Zeit für die Muse gibt. Im letzten Highschool-Jahr beginnt der Junge aus Blacksburg, Virginia, in seinem Schlafzimmer Songs aufzunehmen. Gitarre, Bass, Drum Machine und ein Laptop – das moderne Ein-Mann-Studio beherrscht Tatum bald aus dem Effeff. Als er unter dem Pseudonym Wild Nothing einige Songs auf MySpace hochlädt, wird das Indielabel Captured Tracks auf ihn aufmerksam.

Insbesondere eine Coverversion des Kate Bush-Stücks "Cloudbusting" erreicht Plattenfirma und Blogosphäre. Zu seinem schimmernden Dreampop, von den Shoegaze-Heroen My Bloody Valentine schwer informiert, lassen sich mit dem Mitte 2010 erscheinenden Debüt "Gemini" dann auch weltweit Wunderkerzen anzünden. Ausführlich frönt das Album Tatums Liebe zum britischen Indiepop der 1980er, vor allem zu The Smiths, aber auch zeitgenössischeren Acts wie The Radio Dept. oder Ariel Pink.

Unweigerlich folgen ausgiebige Touren durch die Staaten und Europa. Wobei der Protagonist bis heute nicht so besonders auf den Performance-Part des Indiepopstar-Daseins steht: "Ich bin eine eher zurückhaltende Person. Es kostet mich Überwindung, mich auf eine Bühne zu stellen. Aber ich wachse mit der Herausforderung." Unterstützung erhält Tatum live in Form von Jeff Haley, Nathan Goodman und Michael Skattum.

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