Porträt

laut.de-Biographie

United

Wenn United von einem Mentor sprächen, fiele der Name des Herren Olsdal, Stefan. Moment - Olsdal? Genau: Der am Bass von Placebo. Wo immer vom Werdegang der fünf schicken Schweden mit den Fransenfrisuren die Rede ist, fällt eher früher als später auch der Name der großen Briten-Band.

United - Slick Aktuelles Album
United Slick
Magere Placebo-Version aus Schweden.

2002 finden sich United zusammen, um mit gleich zwei Gitarren (Lead-Sänger Patrik und Frederik), Keyboard (Erik) und dem uraltbewährten Duo Bass (Magnus) und Schlagzeug (Johan) Musik zu machen. Musikalisch etwa in der Tradition von Joy Division und The Cure wollen United zwar eine melancholische, zeitweilig sogar tieftraurige Nabelschau in Noten auf die Saiten und Felle bringen, dennoch aber hörbar bleiben. Die Post-Punk-Bewegung Manchesters um 1980 soll dabei ebenfalls anklingen.

Knapp zwei Jahre nach ihrer Gründung stoßen dann Placebo durch den Tipp eines Freundes auf die Band und überlassen ihr prompt bei einigen Konzerten ihrer Europa-Tournee 2003/2004 als Support die Bühne, samt dicht gedrängtem Publikum. Nachdem sie so unter anderem Musik-Mekkas wie Frankreich, Schweden und England beispielt haben, spielen sie 2005 ihr Debütalbum ein. Landsmann Carl Michael Herlöfsson (beispielsweise auch zuständig für die Weeping Willows) mischt ihre Musik und es entsteht "Slick".

Französische Fans können United nicht nur dort goutieren, sondern auch auf einem Sampler, den wiederum Stefan Olsdal, Steve Hewitt und Brian Molko zusammengestellt hatten. Seitdem werden United oft - nicht nur an der Seite Placebos - für ihre Live-Auftritte gelobt. Seit Oktober 2006 gibt es "Slick" auch in österreichischen, schweizer und nicht zuletzt deutschen Plattenläden zu erwerben.

Alben

United - Slick: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2006 Slick

Kritik von Katja Scherle

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