Porträt

laut.de-Biographie

Titiyo

Dass Titiyo schon seit den 80er Jahren im Popgeschäft mitmischt, wissen sicher nur eingefleischte Fans oder Schweden-Urlauber. Denn dort ist sie mittlerweile ein Superstar.

Wie viele Musiker wuchs auch die junge Schwedin in einem Umfeld auf, das von Musik geprägt war, ist ihr Vater Ahmaduja doch ein bekannter Percussionist. Da verwundert es kaum noch, dass Neneh Cherry ihre Halbschwester ist. Aber im Gegensatz zu Neneh, die mit ihrer Mutter nach New York zog, wuchs Titiyo im schönen Stockholm in einem sozialistischen multikulturellen Umfeld auf. Mit 17 ging sie nach London, durchstreifte die angesagten Clubs und entschied sich daraufhin, Sängerin zu werden.

Mit ihrer Band trat sie anfangs in den Stockholmer Clubs auf und machte sich in der dortigen Szene als Black Music Gruppe einen Namen. Titiyo, die Soul, Jazz, African Music, Hip Hop und Swingbeat als ihre Wurzeln angibt, brachte 1989 mit Unterstützung ihrer Halbschwester ihr Debutalbum heraus, das in Schweden reißenden Absatz fand. Neben dem Aretha Franklin Cover "Never Let Me Go" (1993) ist "Man On The Moon", der 1989 der meistgespielte Song im schwedischen Radio war, ihr größter Erfolg. Drei schwedische Grammys beweisen ihren Erfolg im hohen Norden, trotzdem war sie eine Zeit lang so pleite, dass sie auf Firmenfesten und für eine Shampoomarke singen musste.

Mit ihrem neuen Album "Come Along", auf dem sie Black Music und Popflair zusammen bringt, möchte sie nun endlich auch den internationalen Durchbruch schaffen. Wer weiß, vielleicht wird sie ja auch mal so bekannt sein wie der blau-gelbe Möbelhersteller...

Alben

Titiyo - Come Along: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2001 Come Along

Kritik von Stefan Jazdzejewski

Der Star aus Schweden bringt Black Music und Pop-Flair zusammen. (0 Kommentare)

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