Porträt

laut.de-Biographie

Thyrfing

In der nordischen Mythologie war das Tyrfing (ohne 'h') ein verfluchtes Schwert, das seinem Träger alle Kriege gewinnen ließ. Am Ende tötet es seinen Besitzer jedoch. Dumm gelaufen. Die Band Thyrfing entsteht 1995. Joakim Kristensson (Vocals, Drums), Patrik Lindgren (Gitarre), Kimmy Sjölund (Bass) und Peter Löf (Keyboards) heben das Projekt aus der Taufe. Patrik und Joakim konzentrieren sich zu der Zeit mehr auf ihre andere Band Pantheon. Wie der Bandname vermuten lässt, setzen sich die Hünen mit der nordischen Mythologie und den Wikingern auseinander. Mitte der Neunziger gehören sie damit zu den ersten, die diese Thematik musikalisch umsetzen.

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Das erste Demo verschicken Thyrfing an diverse Fanzines und Vertriebe. 1996 stößt mit Thomas Väänäen ein Sänger zur Band. Mit ihm nehmen sie ein zweites Demo auf. Das geht an lokale und internationale Labels, denen der folkloristische und symphonische Black Metal Thyrfings zu gefallen scheint. Schon 1998 gehen unter Obhut von Fred Estby und Tomas Skogsberg in den Sunlight Studios die Arbeiten am Debütalbum los. "Thyrfing" erscheint 1998 bei Hammerheart Records. Kurzzeitig gibt es einen weiteren Gitarristen. Vintras fliegt jedoch bald wieder raus. Nach den Aufnahmen in den Abyss Studio mit Tommy Tägtgren steigt Henrik Svegsjö (Ex-(Construcdead/Ancient Winds) als neuer Klampfer ein.

Nach dem Album "Valdr Galga" (1999) verlassen die Nordmännern ihre Heimat, um dem Metalvolk außerhalb Schwedens zu zeigen, was echte Wikinger sind. Nach einem Auftritt auf dem Dynamo Open Air folgt eine Tour mit Six Feet Under, Vader, Enslaved, Cryptopsy und Nile. Im Frühling 2000 kommen Deutschland und die Benelux-Länder in den Genuss, Thyrfing zusammen mit Primordial und Shadowbreed live zu sehen. In diesem Jahr erscheint das dritte Werk "Ukraft". Seitdem sind sie endgültig ein wichtiger Teil der Viking Metal Szene.

2001 bekommt man Thyrfing nur einmal live zu sehen, beim schwedischen Motala Metal Fest. Daraufhin geht es ins Dug-Out Studio mit Producer Daniel Bergstrand (Meshuggah, In Flames, Strapping Young Lad). 2002 kommen sie dann mit "Vansinnesvisor" um die Ecke. In den nächsten Jahren lassen Thyrfing ihre Äxte größtenteils im Keller. Außer ein paar Minitouren und Festivalauftritten passiert nicht großartig viel.

Erst 2005 machen Thyrfing wieder von sich reden. Sie unterzeichnen beim schwedischen Label Regain Records, wo Ende des Jahres "Farsotstider" erscheint. Im Sommer spielen sie auf dem Sweden Rock Festival sowie einige Gigs in Deutschland, den Niederlanden und Irland. Ein Jahr darauf landen die live meist blutverschmierten Wikinger zum ersten Mal in den USA auf dem Heathen Crusade Metal Fest. Mit dabei sind Moonsorrow und Primordial. Im Sommer darf sich das Publikum die Schweden am Gates Of Metal (Schweden), Party.San und Summer Breeze 2006 zu Gemüte führen.

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Thyrfing auf dem Summer Breeze 2006 Sehen mal wieder aus, wie gerade von der Schlacht gekommen.

Sehen mal wieder aus, wie gerade von der Schlacht gekommen., Thyrfing auf dem Summer Breeze 2006 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl) Sehen mal wieder aus, wie gerade von der Schlacht gekommen., Thyrfing auf dem Summer Breeze 2006 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl) Sehen mal wieder aus, wie gerade von der Schlacht gekommen., Thyrfing auf dem Summer Breeze 2006 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl) Sehen mal wieder aus, wie gerade von der Schlacht gekommen., Thyrfing auf dem Summer Breeze 2006 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl)
  • Offizielle Webseite

    Schön düster.

    http://www.thyrfing.com/
  • Thyrfing@MySpace

    Burn my town, it's MySpace.

    http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=35765195

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