Porträt

laut.de-Biographie

Construcdead

Als sich Ende des letzten Jahrtausends das Line-Up von Face Down in alle Winde zerstreut (u.a. zu The Haunted und Entombed), macht sich Basser Joakim Harju auf die Suche nach ein paar neuen Leuten. Da es an Musikern in Stockholm nicht mangelt, hat er mit den beiden Gitarristen Christian Ericson und Rickard Dahlberg sowie dem Drummer Erik Thyselius schnell ein paar fähige Mucker zusammen.

Nach einigem Suchen finden sie mit Jonas Sandberg auch den richtigen Sänger und schrauben Ende Dezember '99 ihr erstes Demo zusammen. Auf den Namen Construcdead kommen sie übrigens durch den D:A:D-Song "Reconstrucdead". Im folgenden Jahr nehmen sie zwei weitere Demos auf und spielen in Skandinavien und auch in Holland einige Konzerte. Nach einem erfolgreichen Auftritt auf dem Nuclear Storm-Festival in Tschechien und einem vierten Demo, kommen sie bei dem kleinen Cold Records-Label unter.

Nachdem das Debütalbum "Repent" Anfang 2002 in den Läden steht und nicht viel mehr als einen At The Gates-Verschnitt bietet, spielen sie im Vorprogramm von Soilwork auf deren Japan-Tour, was den Bekanntheitsgrad natürlich immens steigert. Als sich im Herbst des Jahres Sänger Sandberg verkrümelt, müssen sich die anderen Jungs erst nach Ersatz umsehen. Nachdem Rickards Vater seinen alten Kumpel Tony Jelencovich (Frontmann bei Transport League) nach einem fähigen Mann fragt, schickt dieser ihn zu Peter Tuthill. Nach ein paar kurzen Proben ist klar: Der Kerl ist der richtige.

Da sich bei Cold Records keine größeren Sprünge machen lassen, sind Construcdead natürlich an einem größeren Label interessiert und stoßen schließlich auf Black Lodge-Records. Im Mai 2003 entern sie die Queenstreet Studios und nehmen ihre neuen Songs auf. Das zweite Album "Violadead" steht ab Ende April 2004 in den Läden und zeigt die Band nah am Nerv der Zeit. Mit einer Mischung aus melodischem Death und Thrash- und einem guten Schuss Nu Metal macht das Album durchaus Spaß. Wer sich nicht dran stört, dass Soilwork einen nicht zu geringen Einfluss auf das Songwriting gehabt haben müssen, liegt bei "Violadead" genau richtig.

Joakim steigt kurz nach der Veröffentlichung aus, um Face Down zu reaktivieren. Seinen Platz nimmt Johan Magnusson (Ex-Carnal Forge) ein. Zusammen hämmern sie Ende des Jahres die EP "Wounded" ein. Das Material geht noch mehr in die Vollen und gibt einen Vorgeschmack auf das nächste Album. Jenes wollen sie im April 2005 aufnehmen. Kurz vor den Aufnahmen machen sich jedoch Peter und Johan aus dem Staub. Dank des Defaced-Fronters Jens Broman, der in die Bresche springt und einen exzellenten Job abliefert, können sie den Zeitplan dennoch einhalten. Die Produktion und den Mix übernimmt kein anderer als Jocke Skog von Clawfinger.

Ab Anfang Oktober steht "The Grand Machinery" in den Regalen und macht einen mächtigen Eindruck. Mit Soilwork und Hatesphere geht es einmal mehr durch Europa, am Bass steht derweil Viktor Hemgren (Ex-Maze Of Torment).

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