laut.de-Biografie
The Kingsbury Manx
The Kingsbury Manx sind Ken Stephenson (Gitarre/Gesang), Bill Taylor (Gitarre/Gesang), Ryan Richardson (Schlagzeug/Gesang) und Scott Myers (Bass/Keyboard). Vier Jungs, die schon gemeinsam zur Schule in Greensboro, North Carolina gehen. Zwar zieht es zu Collegezeiten je zwei an unterschiedliche Orte, dennoch kann das Studium die Jungs nicht davon abhalten an den Wochenenden zusammen zu spielen und ein Demo aufzunehmen.
Ein Tape fällt kurze Zeit später Overcoat Records-Besitzer Howard Greynolds in die Hände, woraufhin dieser den Jungs die Aufnahmen für das selbstbetitelte Debütalbum "The Kingsbury Manx" finanziert und 2000 auf den Markt bringt. Prompt hievt der NME zum Jahresende das Album in seine Top 50. Da der Veröffentlichung nur sehr wenig Information zur Band beiliegt, ranken sich schnell die verschiedensten Mythen um diese Gruppe, die sich ihrerseits ganz Indie-like der Vereinnahmung einer Szene verweigert. Als Einflüsse der Band ziehen die Menschen häufig die frühen Pink Floyd, Simon & Garfunkel, The Shins oder die Beach Boys heran. Dabei bleibt es bis heute.
Ebenso verhält es sich mit der Informationspolitik. 2001 erscheint das zweite Album "Let You Down". Da ein paar Irre auf die Idee gekommen sind, Flugzeuge mitten in amerikanische Hochhäuser zu fliegen, bleibt der Sprung hinüber auf den alten Kontinent aber vorerst aus. The Kingsbury Manx sagen eine angekündigte Tour aus Angst vor weiteren Terroranschlägen ab.
2004 erscheint "Aztec Discipline" und schon ein Jahr später "The Fast Rise And Fall Of The South". Bei Letzterem wirkt Wilcos Mike Jorgensen als Co-Produzent mit. Erstmals übernimmt allein Bill Taylor die kreative Leitung und schreibt sämtliche Lieder. Die musikalische Richtung verlagert sich mehr in Richtung Gitarre und Klavier. Die Nähe zu den musikalischen Vorbildern klingt weiterhin durch, jedoch klingt der Sound der Band eigenständig. In Sachen Touren kommt die Band aber leider nicht über die US-Landesgrenzen hinaus. Bleibt zu hoffen, dass sich das im Jahre 2006 ändert.