Porträt

laut.de-Biographie

The Hoosiers

Willkommen in der wunderbaren Welt der Hoosiers! Da gibt es unsichtbare Freunde, allwöchentliche Verkleidungs-Exzesse und, ach ja, Musik. Neben dem Tragen von Superhelden- oder Skelett-Kostümen und der Beschäftigung mit ihrem imaginären Band-Begleiter und inoffiziellem vierten Mitglied Ray finden die Hoosiers tatsächlich noch Zeit zum Songschreiben.

Hauptberuflich sind die Briten Irwin Sparkes und Alfonso Sharland sowie der Schwede Martin Skarendahl nämlich Musiker und als eben solche haben die drei auch mal schnell ihr eigenes Musikgenre geschaffen: Odd-Pop, zu deutsch: "merkwürdiger Pop". Es ist so einiges seltsam an der Bandgeschichte der Hoosiers. Zum Beispiel, dass Bassist Skarendahl eigentlich ausgebildeter Feuerwehrmann ist - ein Feuerwehrmann, der über Umwege von Oslo nach Paris und schließlich nach London kommt, dort zum Sound-Engineer umschult und so auf die anderen beiden Hoosiers Sparkes (Gesang, Gitarre) und Sharland (Schlagzeug) trifft. Die wiederum kennen sich bereits aus gemeinsamen Schulzeiten im englischen Reading und einem Studienaufenthalt in Amerika.

Nach Beendigung des USA-Trips kehren Irwin und Alfonso nach London zurück. Auf der Suche nach einem Bassisten stoßen sie auf Martin, der ihnen zunächst als Tontechniker zugeteilt wird und, wie es der Zufall so will, den nicht aufkreuzenden Bass-Spieler ersetzt. The Hoosiers (zunächst The Hoosier Complex), benannt nach den Einwohnern des US-Staates Indiana, sind damit komplett und ergattern bald beim Sony BMG-Label RCA einen Plattenvertrag.

Die Indiepop-Debütsingle "Worried About Ray" klettert sogleich auf Platz fünf der britischen Hitliste. Im Oktober '07 steht dann die erste, vom ehemaligen Jamiroquai-Mitglied Toby Grafty-Smith produzierte LP "The Trick To Life" in den britischen Musikläden, die sogar die Chart-Platzierung eins einheimst und den Hoosiers in ihrer Heimat zum endgültigen Durchbruch verhilft.

Mit "The Illusion Of Safety" legen sie 2010 noch eine Schippe drauf, was eingängigen Charts-Pop angeht. Allerdings rücken sie die Gitarren zugunsten himmelschreiender Synthie-Einlagen in den Hintergrund.

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