Porträt

laut.de-Biographie

The Crash

The Crash kommen aus der finnischen Stadt Turku und sind zu viert. Als ihr Debütalbum in Deutschland Ende 2000 erscheint, ist es eigentlich schon zwei Jahre alt. Damals erschien es in ihrer skandinavischen Heimat, und bis der Erfolg eintraf und das damit zusammenhängende Interesse der ausländischen Talent-Scouts geweckt werden konnte, verging wieder Zeit.

Die Band selbst existiert seit 1991. In jenem Jahr erscheint U2s Album "Achtung Baby", und die Schüler Teemu, Samuli und Erkki stehen nicht nur Kopf, sondern gründen sofort selbst eine Gruppe. Außer dem Ziel, die Welt zu erobern, hat man jedoch nicht viel vorzuweisen, nicht einmal einen Proberaum. So trifft man sich bei Sänger Teemu in der Bude, spielt mit zwei Amps herum, und aus Ermangelung eines Schlagzeugs klopft Erkku auf Bongos den Takt. Irgendwie entsteht trotz dieser harten Bedingungen ein Demo, dass wiederum Teemus Gitarrenlehrer so gut gefällt, dass er ihnen einen Proberaum stellt.

Anfänglich unter dem Namen Crush unterwegs, finden die Jungs schnell heraus, dass bereits drei Bands mit diesem Namen existieren, und so einigt man sich schließlich auf The Crash. Richtig klischeehaft kommt mit dem neuen Namen plötzlich der Erfolg: der einflussreiche Manager Hollstén nimmt sich des Quartetts an, dass mit Toni Ahola auch einen Keyboarder verpflichten kann. Nach einer Demo-EP erscheint 1998 die melancholische Single "Sugared", die in sämtlichen Radiostationen eingesetzt wird. An den Keyboards sitzt schon bald Jussi Lehtinen, da Ahola sich für sein Studium und gegen den Weltruhm entscheidet.

Begeistert spendiert Warner Music Finland den aufstrebenden Jungs einen Studio-Aufenthalt für ein Album. Die Rechnung geht auf: "Comfort Deluxe" ist ein getragenes, sanftes Popalbum, randvoll gestopft mit Single-Kandidaten. Ende 2000 freut sich neben Deutschland auch die Schweiz, Österreich, Dänemark, Norwegen und Schweden über das Debüt der Finnen. Alle Länder werden nun natürlich auch mit Konzerten beehrt.

Ihr zweites Album "Wildlife" schlägt in dieselbe Kerbe wie der Erstling und verspricht wieder emotionales Kino aus nordischen Welten. Der Wiedererkennungswert der Stimme Teemus beginnt hier schön fast ein wenig zu nerven. Die Aufmerksamkeit der breiten Masse erreichen The Crash Ende 2003 jedoch nicht mit ihrem Album, sondern dank Ebays TV-Kampagne, in der "Star" vom zweiten Album zu späten Ehren kommt. Auf dem dritten Longplayer "Melodrama" präsentiert die Band den Song ein weiteres Mal.

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