Porträt

laut.de-Biographie

Texas Lightning

Seit der Comedy-Star Olli Dietrich mit seinem TV-Partner Jon Flemming Olsen in das Line-Up von Texas Lightning aufgenommen wurde, braucht sich das Country-Quintett um Auftritte keine Sorgen mehr zu machen. Eigentlich mit "Dittsche - das wirklich wahre Leben" auf der Mattscheibe zu Hause, leben Dietrich und Olsen mit Texas Lightning ihre Cowboy-Phantasien auf der Bühne und im Aufnahmestudio aus.

Neben Dietrich an Vocals und Drums, Olsen an Vocals und Gitarre sind Markus Schmidt (E-Gitarre, Banjo) Uwe Frenzel (Bass, Vocals) sowie Jane Comerford (Vocals, Ukulele) beim offiziellen Debütalbum "Meanwhile, Back At The Ranch" dabei. Der Longplayer erscheint 2005 und bedient sich einerseits im Fundus klassischer Country-Songs, andererseits bei Hits aus den Rock- und Pop-Charts. "Highway To Hell" von AC/DC muss sich das Country-Gewand genauso anziehen, wie Lou Reeds "Walk On The Wild Side".

Die Wurzeln von Texas Lightning reichen zurück bis 1996. Bis zum ersten Auftritt dauert es freilich noch Jahre, die Texas Lightning im Proberaum verbringen. Am 23. Dezember 2000 ist es schließlich soweit: In Hamburg geht der erste Auftritt, unter dem Namen Texas Lightning & The Rodeo Rockets über die Bühne. Lokal erspielt sich die Country-Kapelle schnell einen guten Ruf, wird durch verschiedene Line-Up-Wechsel jedoch immer wieder zurück geworfen.

Dennoch spielt sich die Band weiter nach oben und gastiert auf Festivals in Dänemark, Polen und Holland. 2004 gewinnen Texas Lightning den Country-Music-Förderpreis einer renommierten Fachzeitschrift. Ein Jahr später schließlich steht "Meanwhile, Back At The Ranch" in den Läden. Die Platte kann sich selbstverständlich schnell in den vorderen Chartsbereichen platzieren und kurz darauf qualifizieren sich Dittrich und Co. sogar für den Eurovision Song Contest 2006. Schlager-Großkaliber Vicky Leandros und Modern Talking-Sänger Thomas Anders hatten im deutschen Vorentscheid keine Chance gegen das Country-Quintett.

Zwar werden schon kurz nach dem Sieg Plagiatsvorwürfe laut, wonach der Song "No No Never" ursprünglich von der dänischen Band Rollo & King stammen soll. Die Klage kann den Weg der Countryband nach Athen allerdings nicht mehr aufhalten. Nachdem der betreffenden Nummer von den Eurovision-Buchmachern im Vorfeld Außenseiterchancen auf den Sieg attestiert werden, beginnt eine Welle der Hoffnung übers Land zu schwappen. Wird Nicole endlich einen Nachfolger bekommen? Die Antwort ist ein gegrunztes "Nein", vorgetragen von den finnischen Rock-Monstern Lordi, die die Siegertrophäe mit in ihre Gruft nehmen. Texas Lightning müssen sich dagegen mit einem bescheidenen 15. Platz zufrieden geben.

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