Porträt

laut.de-Biographie

Telebossa

Das Berliner Label Staubgold hat sich von Beginn an Veröffentlichungen verschrieben, die sich denkbar wenig um etablierte Hörgewohnheiten scheren. Hybride Genre-Mixe, mutige Crossovers und unerwartete Experimente findet man auf dem von Markus Detmer seit 1998 betriebenen Imprint dagegen zu Hauf.

Auch das deutsch-brasilianische Duo Telebossa hält nicht viel von einengenden Konventionen. Kein Wunder, schließlich vermischen Chico Mello und Nicholas Bussmann in ihrer Musik südamerikanische Einflüsse mit Spielarten moderner Klassik.

Die südamerikanischen Einflüsse bringt der gebürtige Brasilianer Chico Mello in das Projekt mit ein. Gleichzeitig spielt der studierte Musiker aber auch auf einer ganzen Reihe international renommierter Festivals für moderne Klassik, wie beispielsweise den Donaueschinger Musiktagen und MärzMusik in Berlin.

Von dort stammt Nicholas Bussmann, die andere Hälfte von Telebossa. Groß geworden mit dem Cello, ziehen später Computer als Mittel der Klangerzeugung seine Aufmerksamkeit auf sich. Seit 1995 veröffentlicht er regelmäßig Soloalben sowie Hörspiele und Produktionen für Theater, Tanz und Film.

Als Telebossa lassen sie mit Samba, Bossa und Jazz die Leichtigkeit des südamerikanischen Lebensgefühls in ihrer Musik hochleben und stehen doch gleichzeitig beide in der Tradition der Ernsthaftigkeit von experimenteller klassischer Musik.

Wie diese beiden Pole harmonisch miteinander verbunden werden, führt das selbstbetitelte Debütalbum vor, das im Frühsommer 2011 bei Staubgold erscheint. Was auf CD gut funktioniert, ist live noch viel besser. Das zeigen die Konzertauftritte mit Mello an der Gitarre und Bussmann am Cello.

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