Porträt

laut.de-Biographie

Stornoway

Das Lonplayer-Debüt "The Beachcomber's Windowsill" dieses im englischen Oxford ansässigen Quartetts steht Mitte 2010 in den Läden - lange nachdem die Jungs in der lokalen Musikszene mit diversen Demo-Tracks für Aufsehen gesorgt haben.

Man schrieb das Jahr 2006, als der britische Radiomoderator Tim Bearder sich als leidenschaftlicher Verehrer der Band offenbart und für zwei Tage suspendiert wird, nachdem er sich erlaubte, in seiner Frühstücks-Show "BBC Oxford Introducing" eine Stunde lang ausschließlich Stücke dieses Ensembles zu spielen.

Die Begeisterung erweist sich als gerechtfertigt, handelt es sich doch um sonnigen Indiepop, der seine Folk- und 60's-Pop-Affinität nach außen trägt und mit vielseitiger Instrumentierung, unbeschwerten Melodien und feinen Harmoniegesängen aufwartet. Stilistisch und atmosphärisch beackert die Band das musikalische Feld, auf dem Kombos wie die Fleet Foxes, Local Natives, Goldheart Assembly oder Mumford tätig sind.

Nach eigenen Aussagen setzt sich die Band aus einem Ornithologen, einem russischen Übersetzer und einem aus Südafrika stammenden Brüderpaar zusammen. Leadsänger und Gitarrist Brian Briggs und Jon Quin (Gesang, Gitarre, Cello, Keyboard) lernen sich an der Oxforder Universität kennen und initiieren das Bandprojekt.

Das komplettiert sich schließlich mit Oliver Steadman (Gesang, Gitarre, Bass) und dessen Bruder und Schlagzeuger Robert und benennt sich nach einer Stadt auf der schottischem Isle Of Lewis. Daneben setzt der Vierer regelmäßig auf die musikalische Unterstützung des Trompeters Adam Briggs und des Violinisten Rahul Satija.

Mit ihrer ersten Single "Zorbing" im Rücken bespielen Stornoway 2009 neben diversen Sommer-Festivals auch das renommierte Glastonbury, treten in der Show "Later … with Jools Holland" auf und werden von der BBC in die Liste der "BBC – Sound Of 2010" aufgenommen. Dem Erfolg auf internationaler Ebene sind alle Türen geöffnet.

Nach mehreren Label-Anfragen unterschreiben die Jungs, die ihre Retro-Attitüde mit flauschigem Indiepop so charmant in Einklang bringen, beim britischen Label 4 AD, das deren Debüt "The Beachcomber's Windowsill" im Mai 2010 auf den Markt bringt. Drei Jahre später folgt mit "Tales From Terra Firma" ein ebenso nonkonformistisches Werk, das ihnen aber wieder Applaus einbringt.

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