Porträt

laut.de-Biographie

Skinnerbox

Die beiden Köpfe hinter dem Berliner Produzentenduo Skinnerbox heißen Iftah Gabbai und Olaf Hilgenfeld. Der eine kommt ursprünglich aus Israel, lebt jedoch seit 2002 in Berlin. Der andere ist ein Urberliner aus dem früheren Ostteil der Stadt. Auf der Party eines Freundes treffen sie sich 2003 zufällig bei einer spontan improvisierten Jamsession mit Keyboard, Gitarre und Kazoo. Als das Musikmachen einige Tage später mit ernsthafteren Absichten noch immer prima funktioniert, ist der Grundstein für das Projekt Skinnerbox gelegt.

Den Jam-Charakter behalten Skinnerbox in der Folge bei. "Bei uns ist alles improvisiert. Deshalb proben wir eigentlich nie", sagen sie in einem Interview. Stattdessen trinken die beiden unter der Woche gerne mal ein Bierchen zusammen und planen ihre Auftritte am Wochenende. Die können mitunter auch mal Stunden dauern, wie beispielsweise die alljährliche Frühlings-Jam im Görlitzer Park.

Bis die zahlreichen Auftritte und Improvisationen schließlich in das erste richtige Release der Band münden, geht einige Zeit ins Land. 2007 erscheint die Debütmaxi "Pupo Délarosa" auf dem erst zwei Jahre zuvor gegründeten und bis dahin noch weithin unbekannten Berliner Label Tonkind.

Das Release von Skinnerbox bleibt zugleich auch das letzte auf Tonkind und so zieht das Duo 2008 zunächst zum dänischen Kleinstlabel Jato Unit und dann zum Schweizer Imprint Neopren, wo zuvor auch schon Animaltek, René Breitbarth und Mathias Schaffhäuser releast haben. Lange hält es Skinnerbox aber auch dort nicht. Erst beim Berliner Label Doxa, wo sie ebenfalls noch 2008 die Maxi "The PV Sessions" veröffentlichen, bahnt sich eine längere Geschäftsbeziehung an. Diese mündet 2009 im ersten Skinnerbox-Longplayer "King Of Spades And Marmalades".

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