Porträt

laut.de-Biographie

Shed

Anonym und initiativ sind die beiden Adjektive, mit denen sich der Berliner Produzent Shed vielleicht am treffendsten beschreiben lässt. Seit 2004 veröffentlicht er in beständiger Regelmäßigkeit pro Jahr knapp ein halbes Dutzend Maxis. Als Outlet für seine Produktionen gründet er im selben Jahr sein eigenes Label, das den passenden Namen Soloaction trägt. 2007 kommt das Schwesterlabel Subsolo Records als Ausgründung hinzu.

Die Tracks von Shed sind stark von den Produktionen aus Detroit beeinflusst, bewahren sich jedoch ihren eigenen Zugriff, agieren traditionsbewusst und modern zugleich. Die Qualität in den Tracks des gebürtigen Ostberliners stößt 2004 auch beim niederländischen Label Delsin Records auf offene Ohren. Dort erscheint noch im selben Jahr seine EP "Soloaction", die international gut aufgenommen wird.

Im Jahr darauf produziert Shed zwei Releases für das noch junge Label Styrax Leaves. Nicht zuletzt dank des gelungenen Auftakts erscheinen dort in der Folge Releases von Quantec, G-Man und Laurent Garnier. Shed konzentriert sich währenddessen wieder auf sein Soloaction-Label, wo er einige Remixe seiner Tracks von Kollegen wie Daniel Stefanik, Vince Watson und Echoplex veröffentlicht. Shed selbst remixt das Radio Slave-Stück "Tantakatan". 2008 tritt er erstmals beim angesagten Label Ostgut Tonträger in Erscheinung. Labelkollege Marcel Dettmann lässt ihn zudem auf seiner Mix-Compilation "Berghain 02" zu Ehren kommen.

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