Porträt

laut.de-Biographie

Severe Torture

Noch bevor sie bei Centurion einsteigen, entschließen sich Seth (Drums) und Patrick (Bass) 1997, eine neue Band aus dem Boden zu stampfen. Dafür buchen sie Schreihals Eric und die beiden Klampfer Thijs und Jelle, die Severe Torture zu einem Gesicht und mit dem "Baptized"-Demo auch zu einem Sound verhelfen. Der klingt nach Death Metal und sorgt nicht nur im heimischen Holland für Aufsehen.

Eric wandert bereits nach besagtem Demo in Richtung Sinister ab, doch findet sich mit Dennis schnell Ersatz. Severe Turture nehmen ein zweites Demo auf, spielen einen Gig mit Immolation - und stehen plötzlich ohne Gitarrist Jelle da.

Fadeless Records verpasst dem Quartett trotzdem einen Deal, und irgendwie schaffen sie es sogar auf die No Mercy Festival Tour 2000 mit Cannibal Corpse, Deicide, Vader, Hate Eternal und Vomitory.

Im Oktober 2000 erscheint das Debüt "Feasting On Blood". Darauf ist Highspeed Gebolze der ganz alten Schule angesagt, das Cannibal Corpse-Fans erfreuen sollte. Im Januar 2001 sind Severe Turture mit Macabre, Broken Hope und den Apokalyptischen Reitern in Europa unterwegs und spielen sogar ein paar Gigs in den Staaten.

Im Anschluss beginnen die Arbeiten am zweiten Album, ehe es erneut nach Nordamerika geht, um dort mit Deeds Of Flesh, Disgorge und Disavowed Lärm und Schrecken zu verbreiten.

Das zweite Album "Misanthropic Carnage" erscheint Ende 2002, doch schon zuvor servieren Severe Turture mit der EP "Butchery Of The Soul" einen kleinen Appetithappen. Erneut gibt es heftigsten Death Metal auf die Mütze, der technisch über jeden Zweifel erhaben ist.

Während Severe Torture mal wieder mit Cannibal Corpse unterwegs sind, lernen sie Dew-Scented und deren Gitarristen Marvin Vriesde kennen. Der steigt bei Severe Torture ein, obwohl er mit Dew-Scented und Blo.Torch bereits zwei Eisen im Feuer hat. Kein Problem für ihn, wie die Tour mit Dying Fetus im Sommer 2004 beweist.

Das Live-Album "Blood Letting" kommt im Februar 2005 über Karmageddon Records in die Läden. Zu der Zeit ist die Band allerdings wieder im Studio, um "Fall Of The Despised" fertig zu stellen.

Die Platte erscheint Anfang November 2005 über Earache Records und bietet - welche Überraschung - blitzsauberen Death Metal. Doch anstatt mit blutig-dümmlichem Artwork und jeder Menge Blastbeats zu dienen, glänzen die Holländer diesmal mit einem erschreckend realistischen Fotocover und deutlich gedrosseltem Tempo.

Die Abwechslung behalten sie auf den folgenden Alben "Sworn Vengeance" (2007) und "Slaughtered" (2010) bei und testen auch mal diverse melodische Aspekte aus, ohne dabei an Brutalität zu verlieren.

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