Porträt

laut.de-Biographie

Sarah Jezebel Deva

Sarah Jezebel Deva wurde unter dem Namen Sarah Jane Ferridge am 25. Februar 1977 im englischen Forest Gate geboren. Ihre erste Bühnenerfahrung als Sängerin macht sie im Alter von 13 Jahren und nimmt die nächsten Jahre fleißig weiter Gesangsunterricht.

Nachdem sie zunächst im Jazz landet, wagt sie einen krassen Wechsel in den Punk und zu einer Band namens Mad Dog. Mit denen nimmt sie mit 16 Jahren die Scheibe "Howling At The Moon" auf, doch mit der Punk-Tradition, Musiker als Zeichen des Respekts anzurotzen, kann sie sich nicht anfreunden. Sie steigt wieder aus und konzentriert sich auf ihre eigenen Texte und Musik.

Doch es sollen nicht ihre eigenen Sachen sein, mit denen sie ihren Bekanntheitsgrad enorm steigert. 1996 tritt sie zum ersten Mal auf der Cradle Of Filth-EP "Vempire Or Dark Faerytales In Phallustein" in Erscheinung und ist seitdem auf jeder Veröffentlichung der Band zu hören. Das ist so etwas wie der Startschuss für Sarahs Karriere, denn seitdem singt sie auf Veröffentlichungen von so unterschiedlichen Bands wie Therion, Mortiis, The Gathering oder Mystic Circle.

In der Metal-Szene macht sie sich mehr und mehr einen Namen und ist sowohl als Studio-, als auch als Livesängerin eine respektierte Persönlichkeit. 2006 bekommt sie sogar eine Stelle als Kolumnistin im britischen Zero Tolerance Magazine und veröffentlicht im selben Jahr "God Has A Plan For Us All" mit der Band Angtoria. Diese hat Sarah bereits 2001 mit Chris Rehn als orchestrales Projekt gegründet.

Nachdem Chris' Bruder Tommy (Gitarre) und der ehemalige Cradle Of Filth-Basser Dave Pybus das Line-Up mit Drummer Andreas Brobjer und Richard Andersson am Keyboard vervollständigen, nehmen sie das recht metal-lastige Material auf. Als prominenter Gast gibt Aaron Stainthorpe von My Dying Bride eine gesangliche Stippvisite ab.

Doch obwohl man meinen sollte, dass sich Sarah hier weitgehend ausleben kann, startet sie ein weiteres Soloprojekt, bei dem sie sich der Hilfe des Amerikaners Ken Newman bedient. Mit ihm schreibt sie die Songs und nimmt sie mit Martin Powell (ebenfalls Ex-Cradle Of Filth/Anathema/My Dying Bride) und ihrem alten Spezi Dave Pybus auf. Zwar geht sie hier noch variabler zu Werke, aber ob das nicht auch mit Angtoria möglich gewesen wäre, bleibt fraglich.

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