Porträt

laut.de-Biographie

Rok

Mit dem heftig rockenden Track "Cycle Sluts" schenkt uns Rok einen der größten Dancefloor-Brecher aller Zeiten. Kaum ein DJ, der den unwiderstehlich ankickenden Track nicht in seinem gut sortierten Köfferlein mit sich führt, um ihn zu gegebener Stunde auf die Tanzfläche zu werfen und dort willenlose Feierstimmung zu entfesseln. Die gefilterten Sequenzerlines erhebt das Urgestein der Berliner Szene mit den ersten Releases ab 1996 zu seinem Markenzeichen. Doch nirgends finden sie sich so perfekt ausgearbeitet wie auf "Cycle Sluts", wo eine unvergessliche Bassline ihnen den Rücken frei hält.

Früh schon beginnt Rok sich eine umfangreiche Plattensammlung zuzulegen. Neben dem Disco-Pop von Giorgio Moroder landen bei ihm die Industrial-Pioniere Throbbing Gristle oder der Komponist Philip Glass auf dem Plattenspieler. Im Alter von 15 Jahren beginnt er, in einer Disko seiner bayerischen Heimat Platten aufzulegen. Als er Mitte der 80er Jahre nach Berlin geht, zieht die aufkeimende Acid-House-Szene der Stadt schnell seine Aufmerksamkeit auf sich. Es dauert nicht lange und Rok ist regelmäßiger Gast auf frühen Houseparties, die er schon bald als DJ beschallt.

Bei den UFO-Parties begründet Rok seinen Ruf und legt so schon bald darauf im Tresor am Potsdamer Platz auf, wo Jeff Mills genauso ein und aus geht wie Westbam oder Tanith. Trotz einsetzendem Ruhm in der Szene hebt Rok nie ab, sondern bleibt immer auf dem Teppich; ob er nun auf einer Mayday vor Tausenden von Besuchern die Platten dreht oder in einem familiären Ambiente vor gerade einmal einer Handvoll Gäste. Der Groove zählt, egal ob vor fünf oder vor fünfhundert Leuten.

1996 produziert er erste Tracks und veröffentlicht kurz darauf mit Jonzon eine Split-EP auf dem gerade erst gegründeten Gigolo Imprint von DJ Hell. Es dauert zwei weitere Jahre bis Rok wieder etwas von sich hören lässt. Mit "Silky" gelingt ihm ein Clubhit, den Westbam für sein Label Low Spirit signt. Im folgenden Jahr schlägt Roks "Cycle Sluts"-Bombe rund um den Globus ein. Von Detroit über Berlin bis in den fernen Osten läuft der Tune auf jeder Technoparty. Es ist der Hit des Jahres 1999.

Auf dem Longplayer "Defender" fasst Rok 2000 seine hauptsächlich auf Frank "Beroshima" Müllers Label Müller Records veröffentlichten Produktionen im praktischen Doppel-12" Format zusammen. 2003 geht Rok mit seinem eigenen Label Defender neue Wege. Unabhängig von anderen Künstlern schafft er sich damit eine Plattform für seine Produktionen.

Alben

  • DJ Rok

    Sehr schöne Seite des Berliner DJs mit Bio, Diskographie sowie seinen All-Time-Faves.

    http://www.dj-rok.com

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