Porträt

laut.de-Biographie

Richard Hawley

1967 erblickt der Singer/Songwriter, Gitarrist und Produzent Richard Hawley im englischen Sheffield das Licht der Welt. Bereits mit zehn Jahren schreibt er seinen ersten Song, ohne es überhaupt zu merken.

"Ich erinnere mich, dass mein Vater die Treppen herauf kam und sagte: 'Warum zum Teufel ist bei Dir noch Licht an? Leg diese Gitarre weg!' Ich saß da und spielte und sagte: 'Ich weiß nicht, wessen Song das ist. Wessen ist es denn?' Ich spielte ein bisschen und er sagte: 'Er gehört Dir. Und geh zur Hölle nochmal ins Bett!'"

In den 1990er Jahren spielt Hawley in der Band The Longpigs. 1997 lädt ihn sein langjähriger Freund Jarvis Cocker, seinerseits Frontmann von Pulp ein, in seiner Truppe die Saiten zu zupfen.

Cocker und Pulp-Basser Steve Mackey sind von den Aufnahmen, die Hawley von seinen Songs zu Hause eingespielt hat, so begeistert, dass sie ihm raten, eine Solokarriere zu starten. 2000 erscheint das erste Album "Richard Hawley", zwei Jahre später "Late Night Final". Im Jahr darauf steht "Lowedges" in den Läden. Laut NME ist "Lowedges" das "erste große Album 2003" und auch Bands wie Coldplay, Radiohead oder R.E.M. loben Hawleys Arbeit und buchen ihn als Opening Act.

Hawley schreibt am liebsten über seine Heimatstadt Sheffield und die Leute, die in ihr leben. "Ich mag die Idee nicht, Songs über etwas zu schreiben, worüber man nichts weiß." Im Stück "Roll River Roll" auf "Lady's Bridge" erzählt Hawley von einer Flut, die Sheffield 1864 heimsuchte und bei der etliche Menschen starben. Er wundert sich sehr, dass in der Stadt selbst keinerlei Erinnerung an die Opfer errichtet wurde und so schreibt er kurzerhand selbst ein Lied über die Katastrophe.

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