Porträt

laut.de-Biographie

Remy Zero

Es begab sich um 1950, da wurde in Chelsea / Alabama ein Junge namens Remy Zero geboren. Mit 16 Jahre zog dieser nach Birmingham, um dort einen Job als Eisenbahnentlader anzunehmen. Dort wohnte er in einer Arbeiterbaracke. Doch dieses Leben erfüllte den jungen Mann nicht. So begann er Lieder zu schreiben. Sein Freund Sam Bruno hörte diese und nahm sie mit seinem Taperekorder auf. Dreißig Stunden Musik, Unterhaltungen und leise Hintergrundgeräusche wurden so auf Tonband festgehalten.

Nun schrieben wir das Jahr 1970. Sam hatte den Kontakt zu Remy verloren. Den alten Rekorder und zwei Boxen voll mit Tapes schenkte er dem zwölfjährigen Shelby Tate. Der Junge war bezaubert von dem, was er hörte. Da er keine andere Musik besaß, lauschte er den Tonbändern nun ständig. Inzwischen hatten Shelby (Gitarre) und sein Bruder Cinjun (Vocals) mit ihren Freunden Cedric LeMoyne (Bass), Jeffrey Cain (Gitarre) und Gregory Slay (Schlagzeug) eine Band gegründet. Zu dieser Zeit spielten sie ausschließlich die Songs nach, die Shelby ihnen von den Tapes vorgespielt hatte. Sie interpretierten diese neu und gaben ihnen ein frisches Gewand. Dabei wurde immer darauf geachtet, den Kern von Remys Songs zu bewahren.

Ja, so weit die Legende. Wers glauben will, glaubts ... wer nicht halt nicht.

Auf jeden Fall sind die Jungs auf irgend eine Art und Weise in Birmingham, Alabama aufeinander getroffen und arbeiten und wohnen inzwischen zusammen. Die Brüder Shelby und Cinjun Tate stammen aus einer Künstlerfamilie und haben so schon früh Erfahrungen mit Studios und dem dazugehörigen Equipment gemacht.

So nahm die Band Tapes im hauseigenen Studio aufgenommen und an Freunde verschenkt ... und an Plattenfirmen verschickt. Dem A'n'R Der Plattenfirma DGC gefiel der Stil gut und so lud er die Fünf 1994 ins Studio ein. Es folgten zwei Alben. Für ihr drittes Werk haben sie eine neue Heimat gefunden. Remy Zero sind jetzt auf Elektra zu Hause und werden weltweit von Warner vertrieben.

Nachdem in Amerika schon "Villa Elaine" gut angekommen ist, hofft man mit dem Major im Rücken nun auf einen Durchbruch mit einem Album, auf dem man ihre low-fi Punkeinflüsse genau so deutlich hört, wie ein feines Gespür für gute Melodien.

Alben

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