laut.de-Biografie
Rebellion
Zur Jahrtausendwende trennen sich die Wege von Grave Digger und Gitarrist Uwe Lulis. Gemeinsam mit dem schon vor ihm ausgestiegenen Basser Tomi Göttlich gründet er 2001 Rebellion.
Das Songwriting haben die beiden fest in der Hand: Sänger Michael Seifert (Black Destiny), Gitarrist Björn Eilen (Ex-Warhead) und Drummer Randy Black (Primal Fear, Ex-Annihilator) runden das Line-Up ab. In dieser Besetzung geht es ans Debüt, das auf den Namen "Shakespeares' Macbeth - A Tragedy in Steel" hört und im Frühjahr 2002 erscheint. Dem Titel gemäß beschäftigt man sich mit der literarischen Vorlage und bietet musikalisch Power Metal deutscher Prägung, den man auch von Grave Digger kennt.
Im selben Jahr spielen Rebellion bereits auf Wacken und schieben gerade mal ein Jahr später "Born A Rebel" nach. Diesmal handelt es sich nicht um ein Konzeptalbum - derlei komponierte Uwe bereits bei Grave Digg mit. Stattdessen geht es textlich um die typischen True und Power Metal-Klischees, was den Erfolg des Albums kaum schmälert. Dazu trägt auch die anschließende Tour mit U.D.O. bei.
So ganz ohne lyrische Konzepte ist es Uwe aber auf Dauer zu langweilig und er erscheint "Sagas Of Iceland - The History Of The Vikings - Volume I", als erster Teil einer Trilogie. Randy ist mittlerweile nicht mehr an Bord, dafür gibt Gerd Lücking fortan den Beat an. Rebellion wechseln zudem von Drakkar zu Massacre Records. Uwe selbst hat sich mittlerweile auch als Produzent von Bands wie Sieges Even oder Courageous hervorgetan.
Im Anschluss an die Veröffentlichung geht es auf eine erste kleine Headlinertour, an der Björn aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnimmt. Für ihn springt Simone Wenzel ein, die auch langfristig seine Aufgaben in der Band übernimmt. Die Trilogie findet 2007 in "Miklagard" ihre Fortsetzung und endet 2009 mit "Arise - From Ginnungagap To Ragnarok".