Porträt

laut.de-Biographie

Quantec

Seit 2005 erlebt die Technoszene eine allmähliche Wandlung. Minimal ist nicht mehr tonangebend. Stattdessen belegen viele Produzenten ihre Tracks nun mit allerlei dubbigen Effekten. Das dänische Label Echocord ist eines der Aushängeschilder der neuen Dub-Techno-Bewegung. Es dient zahlreichen Produzenten wie Brendon Moeller, Rod Modell, DJ Lab, Fairmont und Mikkel Metal als Plattform für ihre Releases. Dort veröffentlicht im Sommer 2008 auch Quantec alias Sven Schienhammer sein erstes Album "Unusual Signals".

Quantec startet seine Produzentenakarriere gerade einmal ein Jahr zuvor mit dem Release der Maxi "Deep In Mind" auf dem Label Styrax Leaves. In schneller Folge erscheinen dann weitere Quantec-Maxis auf Echocord, Meanwhile, Smallfish und Quietus Recordings. Unter seinem bürgerlichen Namen gibt er 2007 mit "The Aural Dazzling" zudem auf Francois Ks international äußerst renommierten Label WaveTec sein Debüt.

Es ist aber schließlich Echocord-Betreiber Kenneth Christiansen, der Schienhammer für sein Albumdebüt signt. Die Tracks von "Unusual Signals" stehen deutlich in der Tradition der frühen Ambient-Releases, mit denen Wolfgang Voigt, Porter Ricks und Basic Channel das Genre weit über die Grenzen von Deutschland hinaus prägen.

Die ersten eigenen Tracks produziert Schienhammer im Alter von 15 Jahren. Er richtet sich ein kleines Studio mit zwei Roland-Grooveboxen und einigen Effektgeräten ein. Maßgebliche Einflüsse sind die Releases von Mille Plateaux. Entsprechend sind die Quantec-Tracks im Ambient oder Dub-Techno-Bereich anzusiedeln. Hier spielt neben der Liebe für experimentelle Musik auch Schienhammers Leidenschaft für jamaikanischen Dub und Roots-Reggae hinein.

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