Porträt

laut.de-Biographie

Plexiq

"Das allmächtige Dubkontinuum entstieg eines Tages unserem Mülleimer im Proberaum und befahl uns fortan als "plexiq" zu agieren."

Plexiq, das sind fünf Hamburger um die dreißig, die internationale Drum´n´Bass Szene binnen weniger Monate kräftig aufgemischt haben. Nach einer Tour 1998 mit den japanischen Metal-Dub-Tüftlern Audio Active nutzen Plexiq die Gunst der Stunde und veröffentlichten ihre erste CD in Japan, wo fast an jedem Ort und zu jeder Zeit Drum´n´Bass gespielt wird.

Eher als Nebenprodukt gelangte aus diesem Anlaß die 'Maxi-Werkschau'"Blech" nach Europa. Zuvor waren von Plexiq erst zwei Vinyl-Maxis erschienen, aber das rührige Label verschickte "Blech" fleißig an die Musikredaktionen und erntete ein Echo, mit dem vermutlich keiner gerechnet hatte. "Überrascht" und "begeistert" zeigte sich Spex, Intro hörte "moderne, vielfältige, einfallsreiche Groovemusik" und das Berliner TIP, immer für fette Schlagzeilen gut, sieht in Plexiq gar den "ernstzunehmendsten Drum'n'Bass-Act Europas".

Tatsächlich hat sich der Ruf von Plexiq wohl bis in die US-Undergound Szene herumgesprochen und die Livekonzerte der rhythmisch versierten Hamburger sollen zum "Coolsten, was sich derzeit auf deutschen Bühnen rumtreibt" (Soundcheck) gehören. Unterdessen arbeiten Plexiq immer deutlicher ihren Stil heraus. Klang "Blech" noch nach (guten) deutschen Faithless, hat "Bambi Dragon Don't Spit No Fire" (den Namen hat wohl auch das allmächtige Dubkontinuum ersonnen) einen ganz eigenen Charakter und veredelt mit spröden schönen Melodien das House zu feinster Popmusik.

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