Porträt

laut.de-Biographie

Pilz

Über Pilz ist im Netz nur sehr wenig zu finden. Das hat auch seinen guten Grund: Die Blondine arbeitet im öffentlichen Dienst. Würden ihre Vorgesetzten herausfinden, dass ihr Lieblingshobby Battle-Rap ist, wäre sie ihren Posten wohl los.

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Kurzerhand schnappt sie sich also eine Schafsmaske und tritt das erste Mal bei der VBT Splash! Edition 2013 auf den Plan. Pilz schafft es zwar nicht ins Turnier, entpuppt sich aber dennoch als eines der heiß diskutierten Themen.

Masken-Debatte hier, Frauenrap-Debatte da. Dazu noch ihre auffallende Art des Sprechgesangs: Pilz hat sich einen Namen gemacht. Das verhilft ihr beim VBT 2013 immerhin bis ins 32tel-Finale.

Ende 2013 stellt sie die "Miserere EP" zum kostenlosen Download ins Netz. Mit ihrer Crew Avengers Of Rap stellt sie sich bei der VBT Splash! Edition 2014 erneut dem Uservote. Dieses Mal geht es sogar bis ins Achtelfinale.

Daraufhin setzt sich Pilz fleißig ans Texten für ihr erstes Album "Beef". 2015 folgt dann das Signing mit D-Bos Wolfpack Entertainment. Dem Label, das unter anderem Genregrößen wie RAF Camora oder die Freunde von Niemand beherbergt.

Die bekennende Veganerin ist nicht nur ein Jesus-Fan, sondern hat auch ihre ganz eiegene Art zu spitten. Ihre fast hysterisch klingende Stimme zusammen mit dem druckvollen Vortrag und etwas Doubletime ergeben einen Mix, der anders klingt.

Mit ihren Battlerap-Texten will sie sich von Female-MCs wie Kitty Kat abgrenzen. "Die macht ja dieses totale Klischee-Frauenrap-Ding", damit kann Pilz gar nichts anfangen. Bei ihr gibts statt "Rumgesinge" und Liebessongs lieber Punchlines und Fäkalhumor.

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