Porträt

laut.de-Biographie

Ouroborots

Nicht erst seit den weltweiten Erfolgen von Ljublijanas Techno-Vorzeige-Star Umek boomt die Szene in der slowenischen Hauptstadt. Bereits in den 80er Jahren legen die umstrittenen Monumental-Performer Laibach den Grundstein für den blühenden Kreis an DJs und Produzenten, der sich seit der Jahrtausendwende mit Nachdruck Gehör verschafft. Seit 2004 bereichert das Duo Ouroborots den Kanon slowenischer, elektronischer Musik mit kalten Electro-Beats.

Hinter dem seltsamen Namen verbergen sich die beiden Produzenten Pavle Kocbek & Damjan Bizilj. Letztgenannter beginnt seine musikalische Karriere im Dunstkreis von Umek, gründet mit ihm das Label Consumer Recreation, spielt in der Band Rotor und startet 2002 zusammen mit Marjan Crnkovic das Projekt Temponauta. Sowohl die Releases von Temponauta, als auch die Veröffentlichungen von Ouroborots erblicken auf dem Label des Laibach-Sprechers Ivan Novak das Licht der Welt.

Im Herbst 2004 erscheint dort das Debütalbum "Zukunft", dessen deutscher Titel noch deutlich in der Tradition der slowenischen Überväter Laibach steht. Musikalisch gehen Ouroborots auf dem Longplayer jedoch eigene Wege und positionieren sich mit ihren dunklen und kalten Electro-Tracks im Umfeld von I-F und den Kanzleramt-Produktionen. Die futuristisch entrückte Atmosphäre ihrer Tracks prägt auch den Remix des Laibach-Songs "Das Spiel Ist Aus".

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