Porträt

laut.de-Biographie

Omnia

Niederländer sind gemeinhin wirklich nicht dafür bekannt, große Geheimniskrämer zu sein. Beim holländischen Künstlerkollektiv Omnia sieht das allerdings etwas anders aus. Wenig gibt es zu erfahren über den Werdegang der folkigen Kapelle und ihrer Mitglieder. Das ist kein Zufall. Für Omnia zählt nur die Kunst selbst. Dem Bandnamen entsprechend, soll sie alles und jedes bedeuten. Schnöde biografische Daten und Geschichten stören da schon rein konzeptionell.

Omnia - Wolf Love Aktuelles Album
Omnia Wolf Love
Ein Pagan Folk-Geheimtipp aus Holland.

Gleichwohl gibt es einiges zu sagen über diese immerhin schon Mitte der 90er Jahre gegründete außergewöhnliche Band. Stilistisch darf man sie getrost dem nordisch geprägten Genre Paganfolk zuordnen. Doch was bei anderen lediglich clevere Masche ist, gerät beim Sextett zur unverzichtbaren Philosophie.

Weg vom Monotheistischen Weltbild. Hin zur naturheidnischen Betrachtung allen Seins! Die Wiederherstellung der Einheit, Symbiose und Harmonie zwischen dem Menschen und der Flora bzw. Fauna lautet das erklärte Ziel.

Musikalisch spielt sich das Ganze - wenig überraschend - in archaisch mittelalterlichen Dimensionen ab. Zwischen Volkslied, angedeutet brachialem Gauklertum und Dead Can Dance erprobtem Heavenly Voices-Konzept veröffentlichen die sechs Musikanten eine stattliche Anzahl von Alben.

Zusätzlich betätigen sie sich - authentisch ganzheitlich - als Schneider ihrer Bühnenkostüme, als Maler und Gestalter des Artworks und als Instrumentenbauer des eigenen Equipments.

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Kern und Fixpunkt des esoterischen Gefüges ist das Songwriterpaar Jenny und Steve Evans van der Harten. Vor allem Jenny hat hierbei die Schlüsselrolle inne. Ihre feenhaften Vocals bilden den akustischen Kontrapunkt zu den männlichen Stimmen.

In Deutschland und den Benelux-Staaten erfreuen sich die Neohippies einer stattlichen Anzahl von Fans in der Mittelalterrock- und Gruftieszene. So ziehen sie als Schamanen Jahr um Jahr über die einschlägigen Märkte und Festivals. Ihre Botschaft ist laut Steve dabei immer dieselbe: Wir müssen weg von der modern technisierten Gesellschaft. Alles funktioniert nur mit der Natur. Nicht dagegen.

Alben

Termine

Do 27.11.2014 Bochum (Matrix)
Fr 28.11.2014 Hamburg (Knust)
Sa 29.11.2014 Berlin (K 17)
Mi 03.12.2014 Gießen (Jokus)
Do 04.12.2014 Nürnberg (Hirsch)
  • Omnia

    Offizielle Webpräsenz

    http://www.worldofomnia.com

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