Porträt

laut.de-Biographie

Nolwenn Leroy

Nolwenn Leroy klingt wie ein Name aus einem J.R.R. Tolkien-Roman. Dabei ist die Sängerin 'nur' in Frankreich, genauer: in der Bretagne, geboren.

Nolwenn Leroy - Ô Filles De L'eau
Nolwenn Leroy Ô Filles De L'eau
Dudeln und Flöten, bis der Arzt kommt.
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Schon früh entdeckt die Tochter des Fußballprofis Jean-Luc Le Maqueresse ihr musikalisches Talent und beginnt, Geigenstunden zu nehmen.

Mit gerade einmal 16 Jahren packt sie ihre sieben Sachen, um mit Hilfe eines Stipendiums des Vichy Rotary Clubs im fernen Ohio Musik zu studieren. Nach ihrer Heimkehr setzt sie ihren Weg mit einem Studium der Klassischen Musik fort.

Mit dem Ziel, eine diplomatischen Karriere anzustreben, nimmt sie an der Universität Clermont Ferrand ein Jurastudium auf. Doch das Schicksal und die zunehmend keimenden Casting-Formate kommen ihr dazwischen.

Im Jahr 2001 strahlt das französische Fernsehen die erste Staffel von "Star Academy" aus, das französische Geschwisterchen zur deutschen Superstar-Suche mit Dieter Bohlen. Nolwenn Leroy beginnt, mit Gesangsunterricht ihre Stimme zu verfeinern und gewinnt die zweite Staffel im folgenden Jahr, ausgerüstet mit ihrem ganz eigenen warmen Timbre. Für die Teilnahme verzichtete sie auf eine bereits in den Startlöchern stehende Musical-Karriere.

2003 erscheint ihr erstes Pop-Album "Nolwenn" und erreicht in Frankreich, der Schweiz und Belgien die Top-Plätze der Charts. Darauf erhält Nolwenn Leroy den den NRJ-Music-Awards als bester französischen Newcomer.

Auf ihrem vierten Album "Bretonne" erinnert sich die Sängerin an ihre Wurzeln in der Bretagne. Begleitet von berühmten Künstlern aus der Region, spielt sie traditionelle keltische Lieder ein, die bis ins Mittelalter zurückgehen. Mit einem Jahr Verspätung erscheint das Album 2012 auch in Deutschland.

Im Gegensatz zu Castingshow-Siegern in unserem Lande, erreicht Nolwenn Leroy auch noch nach dem Sieg Beachtliches. Ihr größter Erfolg bleibt dabei sicherlich, sich ein eigenständiges unverkennbares Profil erarbeitet zu haben.

Alben

Nolwenn Leroy - Bretonne: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2012 Bretonne

Kritik von Sven Kabelitz

Eine Pop-Platte mit Dudelsack und Harfe. (0 Kommentare)

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