Porträt

laut.de-Biographie

Nikola Sarcevic

Wer hätte das gedacht: Ein Punkrocker nimmt eine Soloplatte auf, und das Ergebnis klingt nach Jack Johnson. In diesem Mantel kommt das Album "Lock Sport Krock" von Millencolin-Frontmann Nikola Sarcevic daher.

Der Bassist und Sänger der Band wird 1974 Örebro geboren. Ende der 80er trifft er beim Skaten auf den Gitarristen Erik Ohlsson. Zusammen beschließen sie, eine Band zu gründen, um musikalisch ihren großen Vorbildern, Bad Religion, nachzueifern.

Als im Jahr 1993 der Schlagzeuger Fredrik Larzon von Kung Pung zur Band kommt (bis dahin spielt Mathias die Drums), sind Millencolin vollständig. 1995 schafft die Band mit "Life On A Plate" den internationalen Durchbruch. Mit "For Monkeys" (1997), "Pennybridge Pioneers" (2000) und "Home From Home" (2002) folgen weitere erfolgreiche Alben.

2004 geht der Sänger erstmals eigene Wege. Mit "Lock Sport Krock", benannt nach einem Fantasiefußballverein, in dem Nikola gespielt hat, überrascht er die Fans und schlägt sehr ruhige Töne an. In einer Mischung aus Pop, Folk und Country reflektiert er gefühlvoll über seine Vergangenheit und zeigt damit einfühlsames songwriterisches Talent.

Auf einem Teil der Songs beschäftigt sich Nikola mit dem rätselhaften Verschwinden seines Bruder Miodrag im Jahr 2003.

So ungewöhnlich der Ausflug erscheint, für Millencolin besteht derweil keine Gefahr. Schon im Jahr 2005 steht mit "Kingwood" die sechste Platte der Band in den Läden. Und wiederum ein Jahr später wagt der Sänger den nächsten Ausflug in die Welt der Solisten. Mit "Roll Roll And Flee" erscheint Ende Oktober 2006 ein weiteres Album, das Indiepopmelodien mit nordischer Songwriter-Melancholie verbindet.

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