Die Hamburger veröffentlichen am 1. Mai ihren noch namenlosen, elften Langspieler. Den Clip zur ersten Single "Prolog" gibt es vorab hier.

Berlin (mhe) - Am 1. Mai bescheren uns die Hamburger von Tocotronic ihr elftes Studioalbum. Vorab lassen sie daraus schon mal den "Prolog" hören und liefern gleich einen Clip mit, bei dem die Berliner Filmemacherin Alexa Karolinski Regie führte.

Namenloses "Rotes Album"?

Es wird bereits gemunkelt, der "Wie Wir Leben Wollen"-Nachfolger käme ganz ohne Titel aus. Zumindest hält sich die Band bedeckt, was die Namensgebung betrifft, während ihr Label Universal von einem noch nicht gelüfteten Geheimnis faselt, um so die Spannung zu schüren. Das rote Artwork lädt aber ein, den Neuling schlicht "Rotes Album" zu taufen, was direkt an Weezers bunte Palette farbiger Scheiben denken lässt.

Für den Produzenten-Posten vertrauten sie einmal mehr Moses Schneider, der seit 2005 den Tocotronic-Sound abrundet und auch schon mit den Beatsteaks, Fehlfarben und Olli Schulz zusammen arbeitete.

Analoges Edel-Equipment

Und auch was den Mix betrifft, ließen sich die Herren von Lowtzow, Müller, Zank und McPhail nicht lumpen und engagierten den schwedischen Tontüftler Michael Ilbert (Grönemeyer, Katy Perry, Bosse, Pink) neben Ingo Krauss.

Im Berliner Vintage-Studio Candy Bomber wurden die zwölf Songs inklusive Hidden-Track in puristischer Herangehensweise ausschließlich mit analogem Edel-Equipment eingespielt. Kleine Kostprobe gefällig? Neben einem Telefunken T9-Vierspurtonbandgerät (Jahrgang 1958) verwendeten die Herren aus der Hansestadt auch ein Mischpult, über das schon in den 60ern Orchester-Aufnahmen unter Herbert von Karajan liefen.

Die ersten Tourdaten sind ebenfalls schon bestätigt:

Fotos

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