Am 7. April wird der Deutsche Musikpreis Echo verliehen, und in manchen Kategorien kommt wieder zusammen, was nicht zusammen gehört.

Berlin (mam) - Der deutsche Musikpreis Echo feiert am 7. April 25-Jähriges, heute hat der ausrichtende Bundesverband Musikindustrie die Nominierungen bekannt gegeben. Wie in den Vorjahren geben dabei allein die Verkaufszahlen den Ausschlag, und so kommt in manchen Kategorien auch 2016 wieder zusammen was nicht zusammen gehört.

Mit jeweils drei Nominierungen können die britische Sängerin Adele, Namika, Sido und Helene Fischer bereits jetzt als die Gewinner des Abends gelten. Adele ist in der Kategorie "Album des Jahres" gemeinsam mit Helene Fischer nominiert, des weiteren für "Künstlerin Rock/Pop International" sowie "Bester Song des Jahres".

Auch Helene Fischer sollte an diesem Abend nicht leer ausgehen. Für "Weihnachten", eine Zusammenarbeit mit dem Royal Philharmonic Orchestra, gab es Nominierungen in den Kategorien "Album des Jahres", "Crossover" und "Musik-DVD/Blu-ray national".

Volkstümelei aus Österreich und Südtirol

In der 'DVD'-Kategorie trifft Helene unter anderem auf Udo Jürgens ("Das Letzte Konzert") und Rammstein ("Rammstein In Amerika"). Allerdings dürften die Böhse Onkelz ("Live Am Hockenheimring") die einzige halbwegs ernst zu nehmende Konkurrenz für Helene darstellen. Dass die Verkaufszahlen nicht nur über die Nominierungen, sondern dann auch über den Sieg entscheiden, leuchtet spätestens jetzt ein - diese Nominierten lassen sich wirklich kaum miteinander vergleichen.

Etwas willkürlich wirkt dagegen immer noch, dass Frei.Wild erneut in der Kategorie Rock NATIONAL gelistet sind. Hätte man die nicht einfach in "Volkstümliche Musik" verschieben können, wo schließlich auch die Kastelruther Spatzen und Andreas Gabalier heimatliche Werte beschwören?

Am 7. April verleiht das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) gemeinsam mit der Deutschen Phono-Akademie die Echo-Preise. Das Erste strahlt die in der Messe Berlin produzierte Verleihung mit Gastgeberin Barbara Schöneberger live um 20:15 Uhr aus.

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