Porträt

laut.de-Biographie

New York City Survivors

Turku ist eine der wenigen größeren Städte in Finnland. Dort am Ausgang des finnischen Meerbusens, auf halbem Weg zwischen Helsinki und Stockholm, gründet sich 2001 das Elektronik-Projekt New York City Survivors. Die Bandlegende will es so, dass reichlich Alkohol, eine Brücke sowie eine Zufallsbegegnung maßgeblichen Anteil an der Band-Genese haben. Sänger Irwin Berg und Soundtüftler Kim Rapatti sind die bürgerlichen Existenzen, die sich hinter den New York City Survivors verbergen.

Kim Rapatti ist eine feste Größe in der finnischen Elektronik-Szene und produziert seit Beginn der 90er Jahre Sounds, die er unter dem Pseudonym Mono Junk auf seinem eigenen Label DUM Records veröffentlicht. Irwin Berg, die andere Hälfte der New York City Survivors ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt in Sachen elektronischer Musik mehr. Zusammen mit seinem Langzeitkooperationspartner Freestyle Man bringt er auf dem traditionsreichen Sähkö Recordings Imprint eine nicht betitelte EP heraus.

Seit jenem denkwürdigen Event im Sommer 2001 machen Irwin Berg und Kim Rapatti gemeinsame Sache. Berg, ein Fan dunkler David Lynch-Filme, schreibt die Lyrics für die Band, während Kim Rapatti, ein bekennender Fan von Patrick Cowley und Bobby Orlando, für die düsteren Elektro-Sounds des Duos verantwortlich zeichnet. Trotz aller industrieller Schwere in den Sounds beweisen Tracks wie "World Of Madness" vom 2004er Debütalbum "Static Light", dass die New York City Survivors auch tanzbare Grooves zu schätzen wissen.

Auf "Static Light" zeigen die New York City Survivors ihre stilistische Breite, die von sanft pluckerndem Ambient, über harschen Industrial bis hin zu kickendem Tech-House reicht. Mit zahlreichen Performances in ihrer Heimat haben sich die New York City Survivors auch als Live-Act in der Szene gut positioniert. Begeisterte Reviews heizen das Interesse zusätzlich an. Auf das nächste Lebenszeichen des Duos darf man gespannt sein.

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