Porträt

laut.de-Biographie

Morton Valence

Der Geschichte der britischen Band Morton Valence, die 2009 das Album "Bob And Veronica Ride Again" veröffentlicht, geht die der Elektropop-Combo Florida voraus, die 2003 mit dem Album "Bob And Veronica's Big Move" auf sich aufmerksam macht.

Morton Valence - Bob And Veronica Ride Again Aktuelles Album
Morton Valence Bob And Veronica Ride Again
Charmanter Retro-Pop à la Air und The Bird And The Bee.

Robert Hacker Jesset (Gitarre, Gesang) lernt die in der Dance Company V-tol angestellte irische Tänzerin und Sängerin Anna Gilpin (Keyboard, Gesang) bei deren Aufführung in der Queen Elizabeth Hall kennen, bei der er selbst am Sound mitarbeitet.

Mit dem gemeinsamen Feund Chuck Whobrey firmiert das Trio fortan als Florida, spielt sein Debüt in einem Dorf namens Moreton Valence in Gloucestershire ein und veröffentlicht es schließlich über das Berliner Label Monika Enterprises.

Das Werk besticht mit Indietronica-Arrangements und einschmeichelnden Girl/Boy-Gesangsharmonien. Die Einflüsse der Band reichen vom French Pop und Easy Listening über Lee Hazlewood und Nancy Sinatra zu Phil Spectors Wall Of Sound.

Dass Florida sich kurz darauf auflösen, ist nach eigenen Aussagen auf musikalische Differenzen und die Tatsache zurückzuführen, dass sich der gewählte Bandname als nicht einzigartig und daher auch für die Plattenfirma als problematisch erwies. Als Sound-Engineer Chucke das Ensemble verlässt, ist das Projekt Florida gestorben.

Anne und Robert verfolgen ihre musikalischen Ambitionen dennoch weiter und stellen ein Quintett auf die Beine, das sich mit den Kolumbianern Leo Fernandez (Bass) und Yuri Pagos (Perkussion) und der Chinesin Gigi Chang (Keyboard) zu einer multikulturellen Londoner Club-Band mausert. Diverse Wechsel bezüglich der Besetzung finden statt; später ersetzt Alejo Pelaez Chang am Keyboard und Camillo Parra den Drummer Pagos.

In England erspielen sich Morton Valence bald wieder einen respektablen Ruf, garantieren für ausverkaufte Club-Konzerte, spielen für das Label Cheap Date die erfolgreiche Single "Sailors" ein, werden als heißeste Newcomer 2006 gehandelt und von diversen Musikkritikern abgefeiert.

Auf die limitierende Zusammenarbeit mit einem Plattenlabel und der damit einhergehenden Abhängigkeit wollen sich die Protagonisten nach der Singleveröffentlichung nicht mehr einlassen und rücken bei ihren Überlegungen nach möglichen Finanzierungsmodellen der Platte ihre Fans ins Zentrum. Diese sind es schließlich, die nach einem Aufruf durch den Erwerb von Anteilen an der Scheibe die zur Einspielung und Produktion benötigten 20.000 Pfund zur Verfügung stellen.

Im Sommer 2008 begibt sich der Fünfer mit dem Produzenten Brain O'Shaughnessy ins Studio und vollendet sein Debüt als Morton Valence und haucht den bereits 2003 besungenen Bob und Veronica neues Leben ein. Als Dank an die Fans ist "Bob And Veronica Ride Again" ein kleines Buch, eine 110-seitige Novelle gleichen Namens, beigefügt.

Alben

  • Morton Valence

    Schön gestaltete und außerordentlich informative Homepage.

    http://www.mortonvalence.com/aboutus/aboutus.php
  • Morton Valence bei Myspace

    Hörproben, Infos und Links.

    http://www.myspace.com/mortonvalence
  • Bastard Recordings

    Indie-Label der Band.

    http://www.myspace.com/bastardrecordings

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