Porträt

laut.de-Biographie

Morrigu

Morrigu oder auch Morrígan ist die Bezeichnung einer Gestalt aus der irischen Mythologie: eine Göttin, die oft im Körper eines Rabens erscheint und mit Krieg, Tod auf dem Schlachtfeld und Prophezeiungen in Verbindung gebracht wird.

An sich ein guter Name für eine Doom/Death Metal-Band. Dieser Meinung sind 1999 in Zürich jedenfalls die beiden Binder-Brüder Mirko (Bass und Gesang) und Severin (Gitarre und Gesang). Mit dabei sind noch Keyboarder Christoph Cajochen und Drummer Nik Naumann. Als textliche wie musikalische Inspiration dient die keltische Vergangenheit.

Nach den ersten Liveerfahrungen machen sich Morrigu 2002 an Aufnahmen. Ohne sich lange mit Demos aufzuhalten, gehen sie direkt ein komplettes Album namens "Forgotten Embrace" an, das sie in Eigenregie aufnehmen und vertreiben.

Auf der Scheibe ist mit Damian Grubenmann bereits ein neuer Drummer zu hören, der den Platz von Nik bereits zwei Jahre zuvor eingenommen hat. "Forgotten Embrace" erscheint Anfang 2003.

Gitarrist Viktor Lienhard verstärkt Morrigu für die Liveshows. Er ist auf der 2004 erscheinenden EP "MMIV" zu hören. Severin steigt zu der Zeit vorübergehend bei Eluveitie mit ein, konzentriert sich aber 2006 bereits wieder voll auf Morrigu.

Dann geht es nämlich an die Aufnahmen zum nächsten Album "The Flock Of Crane". Erneut müssen die Schweizer die Veröffentlichung selbst stemmen, da ich einfach kein Label finden lässt. Für den neuen Keyboarder Lukas Gabathuler ist es das erste, für Drummer Damian das letzte Album mit der Band.

Den Platz hinter der Schießbude nimmt schließlich Merlin Sutter ein, den Severin noch von Eluveitie her kennt. Er hat die Möglichkeit, sich bei den eher spärlich gesäten Konzerten mit einzubringen, ehe sich Morrigu schließlich wieder an neue Aufnahmen wagen.

Mit Dark Balance signalisiert endlich auch ein Label Interesse an der Band. Hier erscheint Anfang Oktober 2009 das dritte Album "The Niobium Sky".

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