Porträt

laut.de-Biographie

Moonshine Reunion

Ok, Belgien hat seinen Ruf als Pommes-Staat schon weg und dem Fan extremer Musik mag wohl auch bekannte sein, dass es dort die ein oder andere verdammt gute Hardcore-Band gibt. Allerdings macht sich das in Lederberg beheimatete Drunkabilly Records Label immer wieder die Mühe, ein paar außergewöhnliche Rockabilly und Psychobilly-Acts ausfindig zu machen und entsprechend zu veröffentlichen.

Einmal mehr stellt das Label seine guten Riecher mit Moonshine Reunion unter Beweis. Die Band aus Antwerpen, die zu drei Vierteln aus den ehemaligen Los Fabulous Frankies besteht, klingt dermaßen amerikanisch, dass man es kaum glauben kann, hier Belgier vor sich zu haben. Ohne mit der Wimper zu zucken mischen sie Roots, Blues, Rockabilly, Country, Pop und einfach jeden Stil, der ihnen vor die Instrumente läuft.

Dank der musikalischen Fähigkeiten von Sänger und Contrabasser Clark, Gitarrist Wan und Drummer Joris (beide früher bei den A-Bombs) klingen die Songs in etwa so, als ob Elvis, Johnny Cash und Chris Isaak zusammen eine Jamsession abhalten. Auch textlich ackern sie sich durch ein halbes Jahrhundert amerikanischer Musikgeschichte und machen jedem Countrystar Konkurrenz. Wenn da nicht jedes Mal noch ein guter Schuss Humor mit drin wär, der den ganzen Pathos der Amis mit einem Augenzwinkern beiseite wischt.

Anfang November 2006 erscheint ihr Debütalbum "Sex, Trucks & Rock'n'Roll" und versetzt nicht nur passionierte Square-Dancer in Exstase.

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