Porträt

laut.de-Biographie

Montag

Wie schön, dass es Montag gibt. Endlich ist das Wochenende vorbei, das Saufen hat ein Ende. Früher aufstehen und die Tage länger genießen. Einfach mal wieder was Sinnvolles tun?! Zum Beispiel Musik machen. So ungefähr stellen sich das wohl auch die drei Jungs vor, die hinter dem Namen Montag stehen. Julian Friedrich (Gesang, Bass, Piano), Dominik Pobot (Gitarre, elektronisch und akustisch) und Jan Ostendorf (Schlagzeug). Alle drei, wohnhaft in Hamburg. Jung, gutaussehend und durchtrainiert. Nebenbei beschäftigen sie sich gerne mit der Schauspielerei und dem Theater (Julian), oder hören "???"-Fragezeichen-Kassetten (Dominik) oder stehen voll auf Prince und französisches Allerlei: Croissant, Sex, Zigaretten... (Jan).

Seit Ende 1999 treffen sie sich aber in erster Linie, um ihre Gedanken, Fantasien und Träume in einfühlsame, verträumte Popsongs zu verwandeln. Zunächst unter dem Namen "Silber", den sie aber bald abgeben müssen. Schuld daran ist eine große Plattenfirma. Na klar! Das Ziel der drei smarten Männer ist schnell zusammen gefasst: "Wir wollen gute deutschsprachige Popmusik machen". Erfahrungen in der Medienbranche haben Montag schon vor ihrer Bandgründung gesammelt. Julian spielt in einer Vorabendserie "Die Schule am See", Dominik und Jan tummeln sich irgendwo in der Musikindustrie. Das sind schon mal gute Voraussetzungen, sich in der Welt der Medienknäste zurecht zu finden.

Das Angebot eines großen Major-Deals erweist sich als pure Enttäuschung. Doch kein Grund, die hübschen Köpfe hängen zu lassen. Man versucht es alleine und gibt die Hoffnung nicht auf. Der Fleiß bekommt letztendlich immer seinen Preis. Dies mal in Form des John Lennon-Awards. Konzertreisen auf großen und kleinen Bühnen folgen. Hier zeigen Montag smarte und glamouröse Bühnenshows. Mal rockend und dann wieder melancholisch schön.

Mit Tapete Records scheinen sie das richtige, gemütliche Zuhause gefunden zu haben. "Gefallen" heißt das Debüt und den großen Firmen weinen sie keine Träne nach. Ein schöner Wochenbeginn mit einer selbstbewussten Mischung aus Britpop und Psychedelic-Rock. Montag ist ein schöner Tag!

"Und auch die anderen Wochentage sind erträglich, so lange man sie ausgiebig nutzt. Das haben die Hamburger Jungs schließlich auch gemacht. Nach zwei Jahren erscheint 2005 das zweite Album "Sender". In klassischer Besetzung, jetzt nur noch zu dritt - Julian (Gesang, Bass, Klavier), Jan (Schlagzeug) und Dominik (Gitarre) - rocken sie provokanter, selbstbewusster und hitverdächtiger durch die Weiten des Pop. Mal schauen, ob es der "graue Wochenanfang" auch bald in die Charts schafft.

Alben

Montag - Sender: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2005 Sender

Kritik von Jasmin Lütz

Unverschnörkelte Reime, die man in jedem Zustand versteht. (0 Kommentare)

Montag - Gefallen: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2003 Gefallen

Kritik von Jasmin Lütz

Mit verträumtem Pop gegen das böse Montags-Klischee. (0 Kommentare)

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