Porträt

laut.de-Biographie

Miss Kenichi

So kann eine Musikerkarriere auch beginnen: Im April 2004 begibt sich Miss Kenichi mit ihrer Gitarre in die Stuttgarter "Bar" und eröffnet dem Betreiber, dass sie ein paar Lieder spielen möchte. Noch während ihres ersten Auftritts lernt sie Sebastian Hoch kennen, in dessen Studio sie ein Jahr später ihr Debüt "Collision Time" aufnimmt.

Davor sammelt die Sängerin mit dem bürgerlichen Namen Katrin Hahner bereits einige Erfahrungen. Als Kind begleitet sie häufig ihren Vater, der LKW-Fahrer ist, 1997 zieht sie von Neustadt an der Saale in den Süden nach Ulm, um dort Schauspiel an der Akademie für darstellende Kunst zu studieren. Vier Jahre später begibt sie sich nach Stuttgart, um ein zweites Studium an der Kunstakademie aufzunehmen.

Hahners Interesse gilt jedoch auch der Musik. Auf der Gitarre komponiert sie einfache, aber tiefgängige Lieder, die sie in jener Stuttgarter Kneipe zum ersten Mal vorführt. Den Künstlernamen leiht sie sich von einem japanischen Anime aus. Der Zuspruch ist groß genug, um das Experiment fortzuführen. Im folgenden Jahr sammelt sie dutzende Auftritte im süddeutschen Raum und teilt die Bühne gelegentlich auch mit Hendrik van Holtum am Kontrabass, eher bekannt als Rapper der Kinderzimmer Productions.

Van Holtum ist so von ihr begeistert (wohl nicht nur, weil sie seine Freundin ist), dass er mit seinem Bandkollegen ein eigenes Label gründet, um Miss Kenichis Debütalbum zu veröffentlichen. "Collision Time" erscheint im Juni 2006.

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